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Wie Porsche mit drei Phasen Luxus neu denkt und Kosten optimiert

Porsche startet umfassende Kostensenkungsmaßnahmen zur Steigerung der Rentabilität Der Sportwagenhersteller Porsche hat in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass er in den kommenden Jahren signifikante Einsparungen umsetzen wird, um die Profitabilität zu steigern und sich vermehrt auf Fahrzeuge mit hohen Gewinnmargen zu konzentrieren.

Mehr Luxus, weniger Kosten: Porsche will mit
Bildquelle: Alvaro Polo auf Unsplash

Porsche startet umfassende Kostensenkungsmaßnahmen zur Steigerung der Rentabilität

Der Sportwagenhersteller Porsche hat in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass er in den kommenden Jahren signifikante Einsparungen umsetzen wird, um die Profitabilität zu steigern und sich vermehrt auf Fahrzeuge mit hohen Gewinnmargen zu konzentrieren. Diese strategische Neuausrichtung, die unter dem Titel “Sportwagenschmiede ’35” firmiert, wurde im Rahmen einer Präsentation in Weissach, nahe Stuttgart, vorgestellt.

Konzernchef Michael Leiters, der seit Januar im Amt ist, erklärte, dass die Strategie Porsche in drei Phasen effizienter, produktiver und profitabler machen soll. Der erste Schritt umfasst die drastische Senkung der Kosten, um die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu verbessern. Hierbei stehen Einsparungen, Personalabbau und die Einführung hochpreisiger Modelle im Vordergrund.

Vielfältige Kostensenkungsstrategien

Porsche plant, die Entwicklungskosten für zukünftige Modellreihen um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Darüber hinaus sollen die Personalkosten in der Fertigung um bis zu 30 Prozent gesenkt werden, während die Vertriebs- und Verkaufskosten um 20 Prozent verringert werden sollen. Auch die Materialeinzelkosten sind Ziel einer Reduzierung um etwa 10 Prozent. Zudem wird die Anzahl der Modellvarianten minimiert, um die Effizienz zu steigern.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die Konzentration auf das Kerngeschäft und eine Vereinfachung der Unternehmensstruktur. Hierzu gehört auch die Reduzierung von Managementpositionen um 40 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte.

Strategische Erhöhung der Gewinnschwelle

Porsche strebt an, die Gewinnschwelle auf unter 200.000 verkaufte Fahrzeuge zu senken. In der Vergangenheit war das Unternehmen auf eine Produktion von 350.000 Fahrzeugen ausgelegt, was sich als herausfordernd erwies. Der Anteil besonders teurer Modelle soll von einem Drittel auf nahezu die Hälfte steigen. Dies soll dazu beitragen, den durchschnittlichen Verkaufspreis der teuersten 10.000 verkauften Fahrzeuge von 270.000 Euro bis 2030 auf 330.000 Euro zu erhöhen.

Geplant sind unter anderem die Einführung eines größeren und teureren SUVs sowie eines neuen Supersportwagens mit zwei Türen, der über dem 911er positioniert werden soll.

Aktuelle Herausforderungen und Maßnahmen

Porsche sieht sich derzeit verschiedenen Herausforderungen gegenüber, darunter rückläufige Verkaufszahlen, insbesondere in China, eine sinkende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sowie die Auswirkungen von US-Zöllen. Ferner belasten die hohen Kosten für die Verlängerung von Verbrenner-Modellen die Gewinnmargen des Unternehmens erheblich. Im vergangenen Jahr sank das Ergebnis nach Steuern um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr stabilisierte sich das Ergebnis, doch die Situation bleibt angespannt. Um die Kosten zu senken, haben Management und Arbeitnehmer ein Sparprogramm beschlossen, das den Abbau von 5.000 Arbeitsplätzen in der Region Stuttgart bis 2035 vorsieht. Im Gegenzug wurden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2035 ausgeschlossen. Insgesamt wird eine Reduzierung der Belegschaft im direkten und indirekten Bereich um 25 Prozent angestrebt, mit einem langfristigen Ziel von 30 Prozent.


Quellen: n-tv, Die Zeit

Bildquelle: Bildquelle: Alvaro Polo auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS