Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Wolfsmasken-Vergewaltiger vor Gericht

Der kaltblütige mutmaßliche Vergewaltiger Christoph K. (45) fotografierte sein minderjähriges Opfer vor der Tat.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Der kaltblütige mutmaßliche Vergewaltiger Christoph K. (45) fotografierte sein minderjähriges Opfer vor der Tat. Der Fall schockierte Deutschland!

Vor knapp zwei Jahren, im Juni 2019 vergewaltigte Elektriker Christoph K. (45) ein damals 11-jähriges Mädchen in München-Fasanengarten.

Der Täter trug während des Missbrauchs eine Wolfsmaske. Ein ähnliches Modell  zeigte die Polizei bei einer Öffentlichkeitsfahndung, um die Bevölkerung zu warnen und Hinweise zu erlangen.

Seit diesem Mittwoch muss der einschlägig vorbestrafte Vergewaltiger vor dem Landgericht München I Stellung beziehen.

Laut der Anklage der Staatsanwaltschaft hat sich K. sein Opfer gezielt herausgepickt! Bereits vor dem Tattag hatte K. sein späteres Opfer in der S-Bahn der Linie 3 abgeguckt und fotografiert. Der genaue Tag lässt sich allerdings nicht mehr feststellen.

Sein Anwalt räumte ein, dass sein Mandant das Mädchen im Vorfeld beobachtet und fotografiert habe, bestritt aber den Vorsatz zur Tat. Der Entschluss, das Kind zu vergewaltigen, sei angeblich spontan gefallen.

Am 25. Juni 2019 sah er sein zukünftiges Opfer in der S3 wieder, als er von der Arbeit nach Hause in eine Einrichtung für betreutes Wohnen fahren wollte. Um 16.16 Uhr stieg er in Unterhaching in Fahrtrichtung München ein. Doch statt an der Haltestelle Giesing auszusteigen, was er sonst tat, stieg er um 16.21 Uhr an der Haltestelle „Fasanengarten“ aus, da sein Opfer dort ausstieg.

Nach wenigen Metern packte er das schreiende Kind von hinten und befahl ihr: „Hör auf zu schreien, dann passiert dir nichts.“

Danach vergewaltigte er das wehrlose Mädchen in einem Gebüsch.

Sein Verteidiger liest eine Erklärung für seinen Mandanten vor: „Mit einer Entschuldigung lässt sich das nicht wieder gutmachen. Er möchte aufrichtig um Verzeihung bitten.“ Außerdem wolle er so dem Kind eine Aussage ersparen.

nf24