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Xi Jinping und Donald Trump: USA setzen Zollregelungen für China aus

Die USA verlängern die Zollpause für chinesische Importe während des Staatsbesuchs von Xi Jinping. Die Gespräche zwischen Trump und Xi könnten wichtige politische Themen wie Taiwan und Künstliche Intelligenz aufgreifen.

Xi zu Besuch bei Trump: USA verlängern Pause für Zusatzzölle gegen China
Photographer: Dati Bendo via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

Verlängerung der Zollpause zwischen den USA und China: Besuch von Xi Jinping bei Trump

Im Zuge des anhaltenden Handelsstreits zwischen den USA und China hat die US-Regierung die Zollpause für zusätzliche Zölle auf chinesische Importe bis Januar 2027 verlängert. Diese Entscheidung wurde zu Beginn des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in den Vereinigten Staaten getroffen. Finanzminister Scott Bessent bestätigte, dass die ursprünglich bis November auszusetzenden Zölle um zwei Monate verlängert werden. Andernfalls hätte China seine Exportkontrollen auf seltene Erden möglicherweise ausgeweitet.

Wie Bessent erläuterte, gilt das im letzten Jahr in Südkorea zwischen Präsident Donald Trump und Xi Jinping vereinbarte Busan-Abkommen nun bis zum 10. Januar 2027. Dies verschafft beiden Nationen zusätzliche Zeit, um wirtschaftliche Maßnahmen zu evaluieren. Der Zollkonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften nahm im April 2025 an Schärfe zu, als die USA die Zölle auf chinesische Waren auf bis zu 145 Prozent anheben und China mit Gegenzöllen von bis zu 125 Prozent reagieren musste.

Empfang und bilaterale Gespräche

Donald Trump empfing Xi Jinping auf einem Militärflughafen in der Nähe von Washington. Bei der Zeremonie waren auch die First Ladies, Melania Trump und Peng Liyuan, anwesend. Nach einem kurzen Empfang, der von einer Militärkapelle musikalisch umrahmt wurde, stehen während des dreitägigen Staatsbesuchs zahlreiche bilaterale Gespräche sowie ein Staatsbankett auf der Tagesordnung. Zu den geladenen Gästen zählen prominente Persönlichkeiten aus der Tech-Branche, darunter Elon Musk, Jeff Bezos, Sundar Pichai und Tim Cook.

Chinas Position zu den bilateralen Beziehungen

Xi Jinping betonte in einer schriftlichen Ansprache, die von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua verbreitet wurde, dass die Interaktionen zwischen den USA und China auf Partnerschaft statt auf Rivalität beruhen sollten. Er bezeichnete das Jahr 2026 als “entscheidend” und forderte eine Zusammenarbeit, die auf stabilen Beziehungen, moderatem Wettbewerb und der Überwindung von Differenzen beruht.

Die Spannungen zwischen den beiden Ländern betreffen jedoch nicht nur Zollfragen. Peking kritisiert die US-Exportkontrollen auf Halbleiter und Chips, die für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz unerlässlich sind. Washington hingegen wirft China vor, strategisch wichtige Rohstoffe zurückzuhalten. Der Export seltener Erden unterliegt strengen Genehmigungsverfahren, die von der chinesischen Regierung überwacht werden.

Politische Themen und Sicherheitsfragen

Die Gespräche zwischen Trump und Xi werden voraussichtlich auch sicherheitspolitische Aspekte berücksichtigen. Dazu gehören der Umgang mit Künstlicher Intelligenz sowie globale Konflikte wie der Krieg im Iran und der russische Angriff auf die Ukraine. Ein zusätzliches wichtiges Thema könnte die Situation in Taiwan darstellen, da die USA dem demokratisch regierten Inselstaat Waffen verkaufen, während Peking Taiwan als Teil seines Staatsgebietes betrachtet und einen möglichen Militäreinsatz nicht ausschließt.

Vor dem Treffen äußerten mehrere republikanische Senatoren Besorgnis über den Status Taiwans. Sie forderten eine Stärkung der Sicherheitsbeziehungen zwischen den USA und Taiwan, um die Interessen der Vereinigten Staaten zu schützen. Diese politischen Spannungen könnten sich auf die Verhandlungen zwischen Trump und Xi auswirken und die Dynamik der bilateralen Beziehungen weiter verkomplizieren.


Quellen: n-tv, Handelsblatt

Bildquelle: Photographer: Dati Bendo via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS