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Yad Vashem entscheidet gegen Kölner Außenstelle für Holocaust-Gedenken

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wird ihre erste internationale Außenstelle in München und nicht in Köln eröffnen. Oberbürgermeister Burmester zeigt sich enttäuscht über diese Entscheidung.

Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnet Außenstelle nicht in Köln
KI generiert

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat entschieden, ihre erste internationale Außenstelle nicht in Köln zu errichten. Diese Entscheidung wurde von Oberbürgermeister Torsten Burmester bedauert.

In den vergangenen Monaten hatte Köln sich um die Eröffnung dieser Außenstelle beworben. Stattdessen wird das Bildungs- und Begegnungszentrum in München eingerichtet, gefolgt von einer weiteren Außenstelle in Leipzig. Die Stadt Köln bezeichnete das Projekt als „einzigartig“ und äußerte Bedauern über die Wahl der bayerischen Landeshauptstadt.

In einer Pressemitteilung äußerte Burmester, dass die Stadt gehofft hatte, den Zuschlag für dieses bedeutende internationale Bildungszentrum zu erhalten. Die Entscheidung sei daher enttäuschend, jedoch respektiere die Stadt die Wahl von Yad Vashem und gratuliere München und Leipzig zu diesem wichtigen Auftrag.

Burmester betonte, dass die Bewerbung Kölns von dem festen Willen getragen war, ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus und das Vergessen zu setzen sowie eine lebendige Erinnerungskultur zu fördern. In Anbetracht der steigenden antisemitischen Vorfälle sei dies von großer Bedeutung. Er erklärte, dass es eine gemeinsame Aufgabe sei, jüdisches Leben zu schützen und Bildung sowie Aufklärung zu stärken. Köln werde diesen Weg konsequent fortsetzen.

Die Stadt Köln verfüge über eine vielfältige jüdische Infrastruktur, die unter anderem die Synagogen-Gemeinde Köln, zahlreiche kulturelle und soziale Einrichtungen sowie das entstehende MiQua und das NS-Dokumentationszentrum umfasst. Burmester betonte, dass Köln auch in Zukunft ein zentraler Ort des jüdischen Lebens, des Erinnerns und der historischen Verantwortung in Deutschland bleiben werde.


Quellen: t-online

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler