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Zoff um klimatisierte Komfortfrage: Dortmunds Stadtwerke planen neue Bahnen ohne AC

Die Dortmunder Stadtwerke verzichten bei neuen Stadtbahnen auf Klimaanlagen, um Kosten zu sparen. Diese Entscheidung sorgt für Unmut bei Fahrgästen und Kritik von den Grünen, die die Balance zwischen Energieeffizienz und Fahrgastkomfort in Frage stellen.

Stadtwerke in Dortmund wollten sparen: Zoff um neue Bahnen ohne Klimaanlagen
Lupus in Saxonia via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Unzufriedenheit über Dortmunder Stadtbahnen ohne Klimaanlage

Die Entscheidung der Dortmunder Stadtwerke, die neuen Stadtbahnen ohne Klimaanlagen auszustatten, sorgt in Nordrhein-Westfalen für erhebliche Unmut unter den Fahrgästen. Während das Design der Fahrzeuge modern ist, müssen die Passagiere in der Sommerhitze auf den erfrischenden Komfort einer Klimaanlage verzichten. Diese Maßnahme wurde implementiert, um Kosten und Energie zu reduzieren, was nicht nur von den Nutzern kritisiert wird, sondern auch die Dortmunder Grünen auf den Plan ruft.

Begründung der Stadtwerke für ihre Entscheidung

Die Stadtwerke rechtfertigen ihren Schritt mit den hohen Investitionskosten, die für die Installation von Klimaanlagen anfallen würden. Diese belaufen sich auf etwa 70 Millionen Euro. Stattdessen haben sie beschlossen, diese Mittel in den Erwerb zusätzlicher Fahrzeuge zu investieren. Zudem soll der Stromverbrauch gesenkt werden, denn Klimaanlagen benötigen jährlich bis zu sieben Millionen Kilowattstunden, was dem Energiebedarf von mehr als 2000 Haushalten entspricht.

Äußerungen unzufriedener Fahrgäste

Viele Fahrgäste empfinden den Verzicht auf Klimaanlagen als unangebracht. Ein Pendler berichtete im WDR über den Wechsel von einer kühlen Haltestelle in die heiße Bahn, den er als „Hitzewand“ beschrieb. Eine andere Fahrgast äußerte ihre „traurige und enttäuschende“ Sicht auf die Entscheidung, speziell da sie häufig mit Kindern reist und nun überlegt, ob sie die Stadtbahn weiterhin nutzen möchte.

Kritik der Dortmunder Grünen

Auch die Dortmunder Grünen äußern ihren Unmut über die Entscheidung. Ralf Habbes, Betriebsleiter der DSW21, reagierte auf die Kritik und wies darauf hin, dass die Grünen selbst auf ehrgeizige Klimaziele gedrängt hätten. Er betonte, dass Klimaanlagen zusätzlichen Strom verbrauchen und somit die Umwelt belasten. Außerdem seien die Kältemittel vieler Klimaanlagen als klimaschädlich einzustufen.

Komfortverlust und Argumente der Stadtwerke

Habbes gab zu, dass der Verzicht auf Klimaanlagen eine gewisse Komforteinbuße darstellt, die er nicht kleinreden wolle. Dennoch erklärte er, dass Klimaanlagen in der Regel die Temperatur lediglich um etwa drei Grad unter die Außentemperatur senken können. Zudem seien viele Fahrgäste nur kurz in den Stadtbahnen unterwegs, was die Notwendigkeit einer Klimaanlage infrage stelle.

Ausblick auf zukünftige Planungen

Die Debatte über die fehlenden Klimaanlagen in den neuen Dortmunder Stadtbahnen wirft Fragen zur zukünftigen Planung und den Prioritäten der Stadtwerke auf. Die Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen Kosten, Energieeffizienz und Fahrgastkomfort zu halten, wird weiterhin ein zentrales Thema in der öffentlichen Diskussion bleiben.


Quellen: Bild, Der Spiegel

Bildquelle: Lupus in Saxonia via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS