Die Zahl der Verletzten bei E-Scooter-Unfällen in Köln ist im Jahr 2025 auf 617 gestiegen, was einem Anstieg von rund 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Häufige Unfallursachen sind Alkohol- und Drogenkonsum sowie Verstöße gegen Verkehrsregeln.
Zunahme der Verletzten bei E-Scooter-Unfällen in Köln

In Köln ist die Zahl der Verletzten bei Unfällen mit E-Scootern im vergangenen Jahr erheblich gestiegen. Dies geht aus den aktuellen Statistiken der Polizei hervor, die auf Anfrage bereitgestellt wurden.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 617 Personen bei E-Scooter-Unfällen registriert, darunter 63 Schwerverletzte und 554 Leichtverletzte. Es gab keine Todesfälle. Im Vorjahr, 2024, lag die Gesamtzahl der Verunglückten bei 452, wovon 61 schwer und 391 leicht verletzt wurden. Dies stellt einen Anstieg von etwa 36 Prozent dar.
Bereits im Jahr 2023 zählte die Polizei 474 Verunglückte, darunter einen Todesfall, 65 Schwerverletzte und 408 Leichtverletzte.
Für das laufende Jahr 2026 liegen bislang Daten für die Monate Januar bis April vor. In diesem Zeitraum wurden 199 Personen bei E-Scooter-Unfällen verletzt, darunter 17 schwer und 182 leicht. Auch in diesen Monaten gab es keine Todesfälle.
Die Polizei hat die häufigsten Ursachen für diese Unfälle identifiziert. Dazu zählen unter anderem der Konsum von Alkohol und Drogen sowie die unerlaubte Nutzung von Gehwegen. Auch Vorfahrts- und Vorrangverstöße, Fehler beim Abbiegen sowie unangepasste Geschwindigkeiten in Bezug auf die Verkehrssituation wurden häufig festgestellt.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Ursachen für die Unfälle nicht ausschließlich von den E-Scooter-Fahrern ausgehen. Auch andere Verkehrsteilnehmer können für die Unfälle verantwortlich sein.
Die genannten Zahlen beziehen sich auf Verkehrsunfälle, bei denen E-Scooter-Fahrer beteiligt waren und bei denen Personen verletzt oder getötet wurden. Unfälle, die lediglich Sachschäden zur Folge hatten, sind nicht in diesen Statistiken enthalten.
Quellen: t-online, stern
Bildquelle: depositphotos








