Zwei Städte in Nordrhein-Westfalen werden keine Wettkämpfe im Rahmen der Olympia-Bewerbung ausrichten. Das finale Konzept für die Bewerbung wurde angepasst und optimiert.
Zwei Städte in NRW scheiden aus der Olympia-Bewerbung aus

Olympia-Bewerbung in Nordrhein-Westfalen: Anpassungen im Konzept
Die Entscheidung über die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele rückt näher. In Nordrhein-Westfalen wurde das finale Konzept für die Bewerbung um die Sommerspiele in der Region Rhein-Ruhr überarbeitet. Eine Sprecherin der Bewerbung teilte mit, dass die ursprünglichen Planungen für die Wettkampfstätten im Rahmen der finalen Projektphase optimiert wurden.
Wettkämpfe in Herten und Recklinghausen betroffen
Obwohl in Nordrhein-Westfalen alle 17 beteiligten Städte für eine Olympia-Bewerbung stimmten, wurde in der Stadt Herten das notwendige Quorum bei der Wahlbeteiligung nicht erreicht. Dies hatte zur Folge, dass die ursprünglich geplanten Mountainbike-Wettbewerbe auf der Halde Hoheward in Frage gestellt wurden. Auch die Stadt Recklinghausen, auf deren Stadtgebiet ein Teil der Halde liegt, war betroffen, obwohl die Bürger dort für die Ausrichtung stimmten.
Verlegung der Mountainbike-Wettkämpfe nach Essen
Nun steht fest, dass beide Städte nicht an der Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele teilnehmen werden. In enger Abstimmung mit den beteiligten Kommunen und Sportverbänden wurde entschieden, die Mountainbike-Wettkämpfe auf die Schurenbachhalde im Essener Stadtgebiet zu verlegen. Essen wird bereits die Wettbewerbe im BMX an der Zeche Zollverein ausrichten, was das bestehende Sportstättenkonzept in der Stadt ergänzt.
Weitere Anpassungen an den Wettkampfstätten
Zusätzlich wurden auch an den bestehenden Wettkampfstätten Anpassungen in der Planung vorgenommen. Dabei wurden sowohl die Bereiche für die Wettkämpfe als auch die Warm-Up-Areale überprüft. Die Bewerbung betonte, dass stets die bestmöglichen Wettkampfstätten und Kulissen miteinander in Einklang gebracht werden sollen.
Entscheidung des DOSB steht bevor
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird Ende September über die finale Bewerbung aus Deutschland entscheiden. In Nordrhein-Westfalen sind mit vier Millionen Wahlberechtigten so viele Menschen betroffen wie bei keiner anderen Bewerbung. Insgesamt stimmten 66 Prozent der Abstimmenden für eine Ausrichtung in NRW. Dies wären die ersten Olympischen Spiele im Bundesland.
Vergleich mit anderen Städten
In München hatten sich die Bürger bereits im vergangenen Herbst für eine Bewerbung ausgesprochen, während in Berlin der Senat laut Gesetzeslage entscheidet. In Hamburg lehnte die Bevölkerung eine Bewerbung ab, nachdem dort ebenfalls ein Bürgerentscheid durchgeführt wurde.
Quellen: t-online, Die Zeit, WDR
Bildquelle: KI generiert








