Alain Prost wird in seiner Villa am Genfersee überfallen und erleidet eine Kopfverletzung. Maskierte Täter dringen gewaltsam ein und zwingen seinen Sohn, den Tresor zu öffnen. Die Polizei sucht nach den flüchtigen Einbrechern.
Alain Prost wird bei Überfall in seiner Villa verletzt und um Wertgegenstände gebracht

Am Dienstagmorgen ereignete sich ein Übergriff auf die Villa des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, die am Genfersee liegt. Der 71-jährige Prost befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Haus und erlitt Berichten zufolge eine Kopfverletzung.
Der Überfall fand gegen 8.30 Uhr statt, als mehrere maskierte Täter gewaltsam in das Anwesen eindrangen. Während ein Teil der Eindringlinge die Familie in Schach hielt, wurde ein Sohn von Prost gezwungen, den hauseigenen Tresor zu öffnen. Welche Wertgegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch unklar.
Alain Prost ist nicht nur als erfolgreicher Rennfahrer bekannt, sondern auch als Mitglied der „Haute Horlogerie“, einer Gemeinschaft von Uhrenmachern, Designern und Sammlern. In der Vergangenheit arbeitete er mit der angesehenen Uhrenmarke Richard Mille zusammen, was darauf hindeutet, dass sich in seinem Besitz wertvolle Uhren befinden könnten.
Die Täter konnten bislang nicht gefasst werden, trotz einer umfassenden Fahndung durch die Schweizer Polizei. Es wird vermutet, dass sie möglicherweise ins Ausland geflüchtet sind. Prost selbst hat leichte Verletzungen erlitten und befindet sich derzeit in Dubai.
Bereits am Donnerstag hatte die Polizei des Kantons Waadt einen Einbruch in der Stadt Nyon gemeldet, ohne jedoch den Namen des Opfers zu nennen. Auf Anfrage wollte ein Polizeisprecher keine weiteren Informationen zu dem Vorfall geben.
Der Überfall auf Alain Prost wirft Fragen zur Sicherheit von prominenten Persönlichkeiten auf, insbesondere in Bezug auf ihre Wohnsitze. Die Ermittlungen der Polizei dauern an, um die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.
Quellen: Focus, stern
Bildquelle: Mark McArdle from Canada via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)








