In Bangkok hat ein verheerender Brand in einem Bierlokal mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Viele Verletzte werden behandelt, während die Ermittlungen zur Brandursache andauern.
Bangkok: Tragischer Bar-Brand kostet 27 Menschen das Leben

In Bangkok, der Hauptstadt Thailands, ereignete sich eine tragische Brandkatastrophe, bei der mindestens 27 Menschen, laut offiziellen Angaben, ihr Leben verloren.
Das Feuer brach gegen Mitternacht Ortszeit in einem Bierlokal im Stadtteil Ladprao aus. Während sich die Flammen schnell ausbreiteten, benötigten die Einsatzkräfte etwa 45 Minuten, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Aktuell sind die genauen Ursachen des Feuers noch unklar.
Ministerpräsident Anutin Charnvirakul besuchte den Unglücksort und bestätigte die Zahl der Todesopfer. Ein lokaler Fernsehsender berichtete von sogar mindestens 30 Toten. Unter den identifizierten Opfern sind 17 Frauen und acht Männer. Die Suche nach weiteren möglichen Opfern wird fortgesetzt.
Das betroffene Lokal, Rong Beer Na Ladprao, liegt in der Nähe des beliebten Chatuchak-Marktes, der an Wochenenden viele Besucher, darunter auch Touristen, anzieht. Ob ausländische Gäste unter den Opfern sind, bleibt ungewiss, da der Markt zur Zeit des Brandes bereits geschlossen war. Bangkok zählt über 8,5 Millionen Einwohner und gilt als bedeutendes Reiseziel in Südostasien.
Die ersten Berichte über den Brand erreichten die Notrufzentrale kurz vor Mitternacht. Augenzeugen berichteten, dass sich die Flammen rasant ausbreiteten. Auf Videos war zu beobachten, wie Menschen in Panik aus dem Lokal flüchteten. Viele der Opfer wurden in den Toiletten des Lokals aufgefunden, wo sie offenbar eingeklemmt waren. Das Restaurant wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Rettungskräfte transportierten zahlreiche Verletzte in nahegelegene Krankenhäuser. Informationen über ihren Gesundheitszustand liegen momentan nicht vor.
Ministerpräsident Charnvirakul teilte mit, dass Zeugenaussagen darauf hindeuten, dass Rauch aus einem Sicherungskasten entwichen war, was zu einem Stromausfall und einer schweren Explosion führte. Diese Informationen wurden von einem Fernsehsender verbreitet.
Ferner wurde bekannt, dass 63 Personen verletzt wurden, darunter 22 in kritischem Zustand. Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks sind noch im Gange.
Quellen: Focus, tagesschau








