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Behörden ergreifen Maßnahmen gegen bevorstehende Waldbrandgefahr auf den Kanaren

Auf Teneriffa und Gran Canaria wurde Voralarm wegen drohender Waldbrandgefahr ausgelöst. Extrem hohe Temperaturen und trockene Winde könnten die Situation verschärfen, weshalb Vorsicht in Naturgebieten geboten ist.

Waldbrand-Gefahr auf den Kanaren: Behörden rufen Voralarm aus
KI-generiert

Erhöhte Waldbrandgefahr auf den Kanarischen Inseln

Auf den Kanarischen Inseln, insbesondere auf Teneriffa und Gran Canaria, haben die zuständigen Behörden einen Voralarm aufgrund der bevorstehenden Waldbrandgefahr ausgerufen. Diese Entscheidung wurde getroffen, da in den kommenden Tagen mit extremen Wetterbedingungen zu rechnen ist, die ab dem 24. Mai 2026 eintreten sollen.

Die Wetterbehörde Aemet hat einen signifikanten Anstieg der Temperaturen vorhergesagt. In den Wald-, Hochland- und Gebirgsregionen beider Inseln werden Temperaturen von über 30 Grad Celsius erwartet, wobei in einigen Gebieten Gran Canarias sogar Werte von bis zu 34 Grad erreicht werden könnten. Gleichzeitig wird ein Rückgang der relativen Luftfeuchtigkeit auf unter 30 Prozent prognostiziert, was als kritischer Wert gilt, da trockene Vegetation in dieser Situation leicht entzündlich ist und sich Brände rasch ausbreiten können.

Wetterbedingungen und deren Auswirkungen

Zusätzlich zu den hohen Temperaturen werden warme, trockene Südwestwinde in den Höhenlagen der Inseln erwartet. Diese Winde sind auf den Kanaren besonders problematisch, da sie der Vegetation zusätzliche Feuchtigkeit entziehen und die Kontrolle über mögliche Brände erschweren können. Die Kombination aus Hitze, Trockenheit und Wind erhöht das Risiko von Waldbränden erheblich.

Empfehlungen für Urlauber und Einheimische

Die Behörden haben sowohl Einheimische als auch Touristen aufgefordert, in Wald- und Naturgebieten besondere Vorsicht walten zu lassen. Es wird geraten, keine Aktivitäten durchzuführen, die Funken oder offene Flammen erzeugen könnten. Lagerfeuer und Grillen in der Nähe von Wäldern sind untersagt. Zudem sollten Rauch oder Feuer umgehend den zuständigen Behörden gemeldet werden. Es wird empfohlen, bergige und bewaldete Gebiete möglichst zu meiden.

Ziel des Voralarms

Der Voralarm dient als präventive Maßnahme, um die Überwachung und Einsatzbereitschaft der Notfalldienste zu erhöhen, bevor sich die Situation weiter verschärfen könnte. Während dieser Zeit raten die Behörden dazu, Naturgebiete nur mit äußerster Vorsicht zu betreten und im Zweifelsfall auf Ausflüge zu verzichten.

Zusätzliche Informationen

In einem weiteren Kontext wurde auf Gran Canaria ein Nest der asiatischen Hornisse entdeckt, was die Behörden zu einer umfassenden Untersuchung veranlasst hat. Dies stellt den ersten Nachweis dieser invasiven Art auf den Kanarischen Inseln dar. Die Feuerwehr hat das Nest entfernt, und eine morphologische Analyse hat die Identität der Hornisse bestätigt.


Quellen: t-online, teneriffa-news

Ronny Winkler