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Bergrettung in den Alpen: 20-Jähriger nach Schneesturm gerettet

Nachdem der junge Mann seine Kräfte verloren hatte, gelang es ihm, einen Notruf abzusetzen.

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Rettung eines Deutschen nach Schneesturm in den Alpen
Bildquelle: Christopher Politano auf Unsplash

Am Samstagnachmittag kam es in den österreichischen Alpen zu einem ernsthaften Zwischenfall, als ein 20-jähriger deutscher Bergsteiger während eines heftigen Schneesturms auf einer Höhe von 2600 Metern zurückgelassen wurde. Während er aufgrund von Erschöpfung nicht mehr weiter konnte, setzten seine zwei Begleiter ihren Aufstieg zum Hochkönig fort. Die Gruppe ignorierte zuvor die ungünstigen Wetterprognosen und die Warnungen anderer Bergsteiger, als sie den Klettersteig Königsjodler betraten.

Nachdem der junge Mann seine Kräfte verloren hatte, gelang es ihm, einen Notruf abzusetzen. Daraufhin wurde die Bergrettung Mühlbach alarmiert, die unverzüglich mit den Rettungsmaßnahmen begann. Einsatzleiter Wolfgang Haggenmüller schilderte, dass die extremen Witterungsbedingungen den Einsatz erheblich erschwerten. Der Helikopter konnte wegen des starken Schneefalls nicht in die Luft gehen, was die Situation zusätzlich komplizierte.

Die Retter mussten sich durch rutschige und vereiste Felsen kämpfen, um den in Not geratenen Bergsteiger zu erreichen. Während des gesamten Rettungseinsatzes hielt Haggenmüller telefonisch Kontakt zu dem jungen Mann, um ihn zu ermutigen, in Bewegung zu bleiben und einer Unterkühlung entgegenzuwirken. Die Sicht war stark eingeschränkt, und es bestand akute Gefahr von Schneerutschen, was den Einsatz noch gefährlicher machte.

Nach einem langen und mühsamen Aufstieg konnten die Bergretter den jungen Deutschen gegen Mitternacht erreichen. Um ihn sicher abzuseilen, setzten sie spezielle Techniken ein, da der Abstieg durch 20 Zentimeter Neuschnee und unübersichtliche Verhältnisse erschwert war. Der gesamte Rettungseinsatz dauerte fast 14 Stunden, bis der junge Mann schließlich in Sicherheit war.

Seine beiden Begleiter hatten das Matrashaus am Gipfel erreicht und stiegen am Sonntagvormittag über den regulären Wanderweg ab. Die Alpinpolizei hat mittlerweile Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Gerhard Kremser, Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, wies auf die Gefahren hin, die aus Selbstüberschätzung und mangelhafter Tourenplanung resultieren können. Er betonte, dass Bergsteiger rechtzeitig umkehren sollten, um lebensbedrohliche Situationen zu vermeiden.

Der Vorfall verdeutlicht die Risiken, die beim Bergsteigen insbesondere unter extremen Wetterbedingungen bestehen. Der Einsatz der Bergrettung Mühlbach zeigt einmal mehr, wie wichtig schnelles Handeln und eine professionelle Vorbereitung in solchen Notlagen sind.


Quellen: Bild, Der Spiegel

Bildquelle: Bildquelle: Christopher Politano auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS