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Ebola-Fälle im Kongo übersteigen 1000: Alarmierende Zunahme und hohe Sterberate

Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo übersteigt 1000, während die Todesfallquote bei 25 Prozent liegt. Die Behörden stehen vor der Herausforderung, die Ausbreitung der Krankheit wirksam einzudämmen.

Kein Impfstoff, keine Therapie: Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt deutlich
KI-generiert

Aktuell sind mehr als 1000 bestätigte Fälle von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo dokumentiert, wobei rund 250 Menschen an der Krankheit verstorben sind. Die Behörden stehen vor enormen Herausforderungen, um den Ausbruch einzudämmen.

Steigende Fallzahlen und Todesfälle

Etwa einen Monat nach dem Auftreten des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo hat die Zahl der bestätigten Erkrankungen die Marke von 1000 überschritten. Nach Angaben des Informationsministeriums in Kinshasa sind von den 1003 registrierten Ebola-Infektionen insgesamt 254 tödlich verlaufen. Momentan befinden sich 365 Patienten in medizinischer Behandlung, während 100 Menschen als genesen gelten. Die Todesfallquote liegt gegenwärtig bei etwa 25 Prozent.

Übertragung und Herausforderungen

Im Zusammenhang mit dem Ausbruch wurden auch im benachbarten Uganda 19 Personen positiv auf Ebola getestet, wobei zwei von ihnen an der Krankheit verstorben sind. Diese Fälle stehen in direktem Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch im Kongo.

Nachverfolgung der Kontakte und notwendige Maßnahmen

Derzeit können die Gesundheitsbehörden nur 58 Prozent der Kontakte zu bestätigten Fällen nachverfolgen. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, ist es laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erforderlich, dass 90 Prozent aller Menschen, die mit Infizierten in Kontakt waren, identifiziert und überwacht werden. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC hat wiederholt Bedenken hinsichtlich der hohen Anzahl nicht nachverfolgter Kontakte geäußert.

Risiken und fehlende Behandlung

Ebola ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die durch direkten Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird. Der gegenwärtige Ausbruch ist besonders kritisch, da für den Bundibugyo-Virus, der den aktuellen Ausbruch verursacht, weder ein Impfstoff noch eine spezifische Therapie verfügbar ist.


Quellen: n-tv

TS