Ein Hochhaus in Manhattan wurde aufgrund eingeknickter tragender Säulen evakuiert. Die Stadtverwaltung untersucht die Stabilität des Gebäudes, während Sicherheitsmaßnahmen und temporäre Stützen installiert werden.
Einsturzgefahr in New Yorker Hochhaus: Evakuierung nach Statikproblemen angeordnet
Evakuierung eines Hochhauses in New York aufgrund von statischen Problemen
Im Herzen New Yorks, am Dienstag, den 7. Juli 2026, wurde ein alarmierender Vorfall registriert: Von einem 37-stöckigen Hochhaus fielen Ziegelsteine herab. Die darauf folgende Untersuchung ergab, dass zwei tragende Säulen des ehemaligen Pfizer-Hauptquartiers nachgaben, was zu absackenden Decken führte. Trotz der Bemühungen der Stadtverwaltung, die Bevölkerung zu beruhigen, blieb eine vollständige Entwarnung aus.
Besorgnis über mögliche Teileinstürze in Manhattan
In dem dicht besiedelten Stadtteil Manhattan herrschte große Besorgnis. Bürgermeister Zohran Mamdani wandte sich an die Presse, um über die Probleme mit den eingeknickten Stützen und die festgestellten Risse im Gebäude zu berichten. Messungen deuten darauf hin, dass das Hochhaus sich bewegte, allerdings konnte die Stadtverwaltung am Abend keine Bestätigung dafür abgeben. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sollen temporäre Stützen installiert werden.
Technische Überprüfung und Sicherheitsvorkehrungen
Das Gebäude an der 42. Straße wurde umfassend abgesperrt. Um die Stabilität des Hochhauses zu prüfen, kamen Feuerwehrdrohnen und spezielle Geräte zur Messung von Verschiebungen zum Einsatz. Angesichts der Stahlrahmenkonstruktion gilt ein vollständiger Einsturz als unwahrscheinlich, dennoch bleibt die Situation ernst, wie ein Feuerwehrbeamter betonte.
Kritische Probleme im 21. Stockwerk
Der Schwerpunkt der Statikprobleme liegt insbesondere im 21. Stockwerk. Eindrücke aus dem Inneren des Gebäudes zeigen eingeknickte Stützpfeiler sowie verzogene Metallstreben, die von Arbeitern vor der Evakuierung aufgenommen wurden. Nach einer Inspektion durch Bauexperten erklärte die Stadtverwaltung, dass die Situation momentan stabil sei, wollte jedoch keine endgültige Einschätzung zur Einsturzgefahr abgeben.
Umbau des ehemaligen Pfizer-Hauptquartiers
Das Hochhaus, das einst als Bürogebäude für Pfizer diente, wird derzeit umgestaltet, um über 1600 Wohnungen zu schaffen. Dieses Vorhaben wird als das größte seiner Art in der Stadtgeschichte angesehen, mit einer geplanten Fertigstellung im Jahr 2027. Der Projektentwickler wies alle Verantwortung für die Statikprobleme von sich und bezeichnete diese als typische Konstruktionsfehler eines in den 1970er Jahren errichteten Gebäudes.
Evakuierungsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen
Am Dienstagmorgen erreichte ein Notruf die Feuerwehr, der herabfallende Ziegelsteine melden sollte. In der Folge wurde die Umgebung zur Sperrzone erklärt, und mehrere Gebäude, darunter zwei Hotels sowie eine Schule, mussten evakuiert werden. Die Stadtverwaltung forderte die Bevölkerung auf, die stark frequentierte Zone zwischen dem Chrysler Building und dem Hauptquartier der Vereinten Nationen zu meiden.
Betroffene Anwohner und Pendler
Die betroffene Gegend zählt zu den geschäftigsten in New York, in der Tausende Menschen wohnen und arbeiten. Zudem nutzen viele Pendler den nahen Bahnhof Grand Central, was die Lage zusätzlich verkompliziert. Die Behörden kündigten an, dass die Sicherungsarbeiten am Gebäude mehrere Tage in Anspruch nehmen werden.
Quellen: n-tv, deutschlandfunk
Bildquelle: Daniel Schwen via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)








