Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Erdbebenserie auf Sizilien: Mehrere Beben erschüttern die Region in der Nacht

In der Nacht erschüttern mehrere Erdbeben Sizilien, darunter die Hauptstadt Palermo. Die stärksten Erschütterungen erreichen Werte zwischen 4,1 und 5,3 auf der Richterskala. Berichte über Schäden oder Verletzte liegen bislang nicht vor.

Italien: Erdbeben auf Sizilien – Schwarm-Beben erschüttert Urlaubs-Gebiet
Bildquelle: Jacek Dylag auf Unsplash

In der Nacht auf Samstag wurde die italienische Insel Sizilien von mehreren Erdbeben erschüttert, darunter auch die Hauptstadt Palermo.

Wie lokale Medien berichteten, ereignete sich das erste Beben um 2:46 Uhr mit einer Stärke zwischen 4,8 und 5,3 auf der Richterskala. Nur drei Minuten später folgte ein weiteres Beben, das eine Stärke von 4,1 bis 4,6 aufwies. Insgesamt registrierten die Seismologen in der Region zehn Erdbeben, wobei das letzte gegen 4 Uhr morgens aufgezeichnet wurde.

Die Erschütterungen waren in den Großstädten Palermo und Messina deutlich spürbar. Berichte über Schäden oder Verletzte liegen jedoch nicht vor. Die Epizentren der Beben wurden im südlichen Tyrrhenischen Meer vor Messina lokalisiert.

Seismologische Aktivität im Tyrrhenischen Meer

Das Tyrrhenische Meer, ein Teil des Mittelmeers, ist bekannt für seine seismologische Aktivität. Diese Region liegt in einer tektonisch aktiven Zone, in der sich die afrikanische und die eurasische Platte gegeneinander bewegen. Regelmäßig kommt es hier zu Spannungsentladungen in Form von Erdbeben.

Besonders um den Ätna, Europas aktivsten Vulkan, sind Erdbeben häufig. Zuletzt gab es Anfang März Erschütterungen in der Umgebung, was dazu führte, dass die Schulen in der Hafenstadt Catania, die etwa 300.000 Einwohner zählt, geschlossen wurden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die italienische Regierung auf die Situation reagiert, wie aktuelle Berichte zeigen.

Die Behörden beobachten die Situation genau, um mögliche weitere Entwicklungen zu verfolgen und die Bevölkerung zu informieren.

„`

Bildquelle: Bildquelle: Jacek Dylag auf Unsplash

Ronny Winkler