Nach dem Zusammenbruch einer Goldmine in Westkordofan sind mindestens 67 Menschen ums Leben gekommen. Die Sudanese Doctors Network warnt vor mangelnden Sicherheitsstandards und kritisiert die Gefahren für die Zivilbevölkerung in von den RSF kontrollierten Gebieten.
Goldminenunglück in Sudan: 67 Tote nach Einsturz in Al Nuhud

Am Mittwoch wurde bekannt, dass mindestens 67 Menschen ihr Leben verloren haben, nachdem eine Goldmine in der Umgebung der sudanesischen Stadt Al Nuhud im Bundesstaat Westkordofan eingestürzt ist. Diese Region wird von den Rapid Support Forces (RSF) kontrolliert. Die zivilgesellschaftliche Organisation Sudanese Doctors Network machte die tragischen Informationen öffentlich.
In einer über soziale Medien verbreiteten Mitteilung wurde bestätigt, dass in der Al Zara Mine bis dato 67 Todesopfer verifiziert wurden. Zudem wurde betont, dass “Such- und Rettungsaktionen weiterhin im Gange sind, um Überlebende unter den Trümmern zu finden”, weshalb die Sorge besteht, dass die Zahl der Toten in den nächsten Stunden weiter ansteigen könnte.
Die Sudanese Doctors Network kritisierte in ihrer Erklärung zudem, dass “die Mine grundlegende Sicherheitsvorkehrungen vermissen lässt” und wies auf die “Nachlässigkeit hin, die die Arbeiter erheblichen Lebensrisiken aussetzte”. Darüber hinaus wurde gewarnt, dass “Bergbauaktivitäten in von den RSF kontrollierten Gebieten, ohne Sicherheitsstandards und Rettungsausrüstung, eine direkte Bedrohung für die Zivilbevölkerung darstellen”.
Quellen: democrata.es
Bildquelle: Julia Volk auf Pexels
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








