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Acht Tote nach Hubschrauberabsturz

Nach einem Absturz in Borneo sind alle acht Insassen eines Helikopters tot. Das Airbus H130 verlor nur fünf Minuten nach dem Start den Kontakt, während es zwischen Palmölplantagen flog. Die Behörden haben die Wrackteile in schwer zugänglichem Gebiet gefunden und die Opfer geborgen.

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8 Dead After Helicopter Crashes Shortly After Takeoff in Remote Forest
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Ein Hubschrauberabsturz auf der indonesischen Insel Borneo hat am 16. April 2026 das Leben von acht Personen gefordert. Der Airbus H130, betrieben von PT Matthew Air Nusantara, verlor nur fünf Minuten nach dem Start den Kontakt, als er von einer Palmölplantage in der Provinz West-Kalimantan abhob.

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Das Flugzeug war auf dem Weg zu einer weiteren Plantage im Kubu Raya-Distrikt, etwa 150 Meilen westlich des Startpunkts. Die National Search and Rescue Agency sowie das Ministerium für Verkehr bestätigten, dass die Rettungsteams das Wrack inmitten des dichten Regenwaldes fanden und die Leichen von zwei Besatzungsmitgliedern sowie sechs Passagieren entdeckten.

Das Ministerium für Verkehr gab an, dass aufgrund der laufenden Ermittlungen keine weiteren Kommentare möglich seien. Die National Search and Rescue Agency teilte in einer Pressemitteilung mit, dass die Rettungsoperation nach der Evakuierung aller acht Opfer abgeschlossen sei.

Borneo, die drittgrößte Insel der Welt, liegt in Südostasien und wird zwischen Indonesien, Malaysia und Brunei aufgeteilt. Der Absturz ereignete sich im größeren indonesischen Teil der Insel, wobei ein Opfer nach Angaben der Nachrichtenagentur aus Malaysia stammte.

Hintergrund und weitere Vorfälle

In den letzten Jahren kam es in Indonesien zu mehreren Transportunfällen. So verschwand im Januar ein Flugzeug der Indonesia Air Transport auf der Insel Sulawesi, wobei die Leichen aller zehn Passagiere nach einer Woche geborgen wurden.

Im September des vergangenen Jahres verlor ein Hubschrauber mit acht Personen an Bord, darunter ein Amerikaner, den Kontakt, während er über einen Borneowald flog.

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Erst in diesem Monat wurden mindestens 250 Personen vermisst, nachdem ein Boot im Andamanensee, der die indonesische Insel Sumatra umgibt, gekentert war. Berichten zufolge befanden sich Rohingya-Flüchtlinge und Bangladeshi Staatsangehörige an Bord des Bootes, das auf dem Weg nach Malaysia war. Neun Personen wurden von der Besatzung eines Öltankers gerettet, der von Bangladesch nach Indonesien unterwegs war, nachdem sie die Überlebenden im Wasser entdeckt hatten.

Die Tragödie auf Borneo wirft erneut Fragen zur Sicherheit im Luftverkehr in der Region auf und verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Rettungsteams in schwer zugänglichen Gebieten konfrontiert sind.

TS