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Iranische Raketenfähigkeiten: Berlin, Paris und Rom in unmittelbarer Bedrohung

Ein neuer Raketenangriff des Iran auf Diego Garcia zeigt, dass europäische Städte wie Berlin, Paris und Rom nun innerhalb seiner Reichweite liegen. Der israelische Generalstabschef äußert Besorgnis über diese Bedrohung und die militärischen Fortschritte Teherans.

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Mit einem überraschenden Raketenangriff auf die abgelegene Insel Diego Garcia hat der Iran Besorgnis im Westen ausgelöst. Erstmals zeigt Teheran, dass seine Raketen in der Lage sind, Ziele in einer Entfernung von 4000 Kilometern zu erreichen. Der israelische Generalstabschef warnt nun, dass auch europäische Hauptstädte in Gefahr sind.

Der Angriff auf die Insel Diego Garcia, die von Großbritannien und den USA gemeinsam als Militärstützpunkt genutzt wird, belegt laut dem israelischen Militärchef Ejal Zamir, dass Städte wie Berlin im Gefahrenbereich liegen. Der Iran hatte nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen auf diesen Stützpunkt abgefeuert, der sich etwa 4000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste befindet.

„Diese Raketen sind nicht dafür bestimmt, Israel zu treffen“, erklärte Zamir. „Berlin, Paris und Rom sind alle im direkten Bedrohungsradius.“

Bislang galt Diego Garcia als außerhalb der offiziell bestätigten Reichweite des iranischen Raketenarsenals, das auf 2000 Kilometer geschätzt wurde. Es gibt jedoch seit längerem Bedenken, dass der Iran über die technologischen Fähigkeiten verfügt, diese Reichweite erheblich zu erweitern. Iranische Staatsmedien haben den Angriff als Beweis für die militärische Stärke des Landes dargestellt.

Folgen des Angriffs und militärische Einschätzungen

Nach drei Wochen Krieg hat sich der iranische Machtapparat laut Zamir geschwächt. Er betonte, man sei „auf halbem Weg“ und der Konflikt werde auch während des bevorstehenden Pessachfestes, das am Abend des 1. April beginnt und eine Woche dauert, weitergehen. Dieses traditionelle jüdische Fest erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei, wobei am Pessachabend üblicherweise große Familientreffen stattfinden.

Die militärischen Entwicklungen und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen werfen Fragen zur Sicherheit in Europa auf. Die Möglichkeit, dass iranische Raketen europäische Hauptstädte erreichen können, verstärkt die Sorgen um die Stabilität in der Region und die Reaktionen der betroffenen Länder. Italien schlägt Alarm: Regierung interveniert bei Spritpreisen.

Die Situation bleibt angespannt, und die internationalen Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen genau, um auf mögliche Bedrohungen angemessen reagieren zu können.

TS