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Jungwale in Argentinien verenden an Stränden – Forscher untersuchen mögliche Infektionsursachen

Hunderte Walkälber sind in Südargentinien verendet, vermutlich aufgrund einer bakteriellen Hautinfektion. Forscher betonen, dass die Walpopulation der Region nicht gefährdet ist, während die Regionalregierung an Lösungen arbeitet.

Hunderte Jungwale tot in Argentinien - Forscher vermuten Infektion
Sergio Geller auf Pexels

Hunderte Walkälber verendet an argentinischen Stränden

In den letzten Wochen sind an den Küsten Südargentiniens zahlreiche Walkälber tot angespült worden. Forscher ermitteln die Ursachen dieses Vorfalls und deuten auf eine mögliche bakterielle Infektion hin, während die Walpopulation in der Region als stabil gilt.

Ursachen des Walsterbens

Der Meeresbiologe, der in Puerto Madryn tätig ist, berichtete, dass die Todesfälle bei den Jungwalen auf eine Hautinfektion zurückzuführen sein könnten. Es wurde festgestellt, dass die Walkälber wahrscheinlich an Wundrose, medizinisch als Erysipel bekannt, verstorben sind. Diese ernsthafte bakterielle Hautinfektion kann mit Schmerzen und Fieber einhergehen.

„Es scheint sich um eine natürliche Ursache zu handeln“, erklärte der Wissenschaftler am Donnerstag. Dennoch schloss er nicht aus, dass menschliche Aktivitäten einen Einfluss auf die Situation haben könnten.

Ein besorgniserregender Trend

Bereits im Juni waren erste Fälle aufgetreten, was zu Besorgnis unter den Forschern führte. In dieser Woche wurden erneut Dutzende von Jungtieren des Südlichen Glattwals an die Strände der Provinz Chubut gespült.

Die Regionalregierung von Chubut arbeitet eng mit den Wissenschaftlern zusammen, um die Ursachen des anhaltenden Walsterbens zu klären.

Walpopulation bleibt stabil

Puerto Madryn und die benachbarte Halbinsel Valdés sind für die Fortpflanzung der Südlichen Glattwale von zentraler Bedeutung. Diese Meeressäuger können bis zu 17 Meter lang werden und wiegen im Durchschnitt 40 Tonnen, was dem Gewicht von vier Elefanten entspricht.

Im vergangenen Jahr wurden in der Region 2.110 Wale registriert, darunter 800 Kälber. In diesem Jahr zählte man jedoch nur 1.375 Wale, darunter fast 400 Kälber. Trotz der aktuellen Todesfälle sieht der Forscher die Walpopulation nicht in Gefahr, da die durchschnittliche Lebenserwartung der Südlichen Glattwale bei über 60 Jahren liegt.


Quellen: tagesschau

Bildquelle: Sergio Geller auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS