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Kreml drosselt mobiles Internet – Millionen Nutzer betroffen

In Moskau berichten viele Menschen über massive Störungen beim mobilen Internet. Behörden haben die Verbindung teilweise stark eingeschränkt – offenbar aus Sicherheitsgründen.

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Foto: depositphotos

Mobiles Internet in Moskau stark eingeschränkt

In der russischen Hauptstadt Moscow kommt es derzeit zu erheblichen Problemen beim mobilen Internet. Viele Nutzer berichten, dass ihre Verbindung nur noch sehr langsam funktioniert oder komplett ausfällt.

Hintergrund ist eine gezielte Drosselung der mobilen Datenverbindungen durch staatliche Stellen. Dadurch ist die Internetnutzung über Smartphones in großen Teilen der Stadt deutlich eingeschränkt.

Behörden reagieren auf Sicherheitslage

Nach Berichten aus Russland soll die Maßnahme mit Sicherheitsüberlegungen zusammenhängen. Die Behörden wollen damit offenbar mögliche Bedrohungen oder unerlaubte Aktivitäten über mobile Netzwerke erschweren.

Die Einschränkungen betreffen vor allem mobiles Internet. Festnetzverbindungen und WLAN-Netze sind vielerorts weiterhin nutzbar.

Alltag vieler Menschen beeinträchtigt

Für viele Bewohner der Millionenmetropole führt die Situation zu spürbaren Problemen im Alltag. Apps, Online-Dienste und mobile Zahlungen funktionieren teilweise nur eingeschränkt.

Auch Navigations- und Kommunikationsdienste sind betroffen, was insbesondere für Pendler und Touristen Schwierigkeiten verursacht.

Kreml kontrolliert Internet zunehmend stärker

Die russische Regierung unter Präsident Vladimir Putin setzt seit Jahren auf eine stärkere Kontrolle digitaler Infrastruktur. In Krisensituationen wurden in der Vergangenheit immer wieder Internetdienste eingeschränkt oder blockiert.

Die aktuellen Maßnahmen in Moskau zeigen erneut, wie stark der Staat in Russland Einfluss auf die digitale Kommunikation nehmen kann.

TS
Quellen: Bild.de