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Kühlzentren in Thailand: Maßnahmen gegen die drückende Hitzewelle

In Thailand leiden die Menschen unter einer Hitzewelle mit gefühlten Temperaturen bis zu 50 Grad. Um der extremen Hitze entgegenzuwirken, haben die Behörden über 300 Kühlzentren eingerichtet, die insbesondere einkommensschwachen Bürgern Schutz bieten.

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Hitzewelle mit gefühlten 50 Grad in Thailand: Kühlzentren eingerichtet
KI-generiert

Bangkok – Die Temperaturen in Thailand erreichen alarmierende Werte, und der Aufenthalt im Freien wird zunehmend zur Herausforderung. Seit drei Wochen leidet das Land unter einer Hitzewelle, die gefühlte Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius mit sich bringt. Besonders stark betroffen ist die Region um die Hauptstadt Bangkok. Um der Bevölkerung zu helfen, haben die Behörden kostenlose Kühlzentren eingerichtet.

Die Stadtverwaltung stellt rund 300 Kühlzentren zur Verfügung, um den rund 11,5 Millionen Einwohnern der dicht besiedelten Metropole eine Zuflucht zu bieten. Diese klimatisierten Bereiche sind in Schulen, Bibliotheken und Verwaltungsgebäuden untergebracht und bieten auch schattige Plätze zur Erholung.

Hitzeindex erreicht kritische Werte

Der April gilt in Thailand traditionell als der heißeste Monat, mit Temperaturen um die 38 Grad Celsius. Doch die gegenwärtigen Bedingungen in Bangkok sind selbst für die hitzeerprobten Thais eine Herausforderung, wie die „Bangkok Post“ berichtet.

Seit dem 1. April liegt der sogenannte Hitzeindex konstant im kritischen Bereich zwischen 42 und fast 52 Grad Celsius. Dieser Index beschreibt die gefühlten Temperaturen, die durch die hohe Luftfeuchtigkeit von über 70 Prozent noch verstärkt werden. Zudem sorgt ein verzögerter Monsun für schwache Winde, die die heiße Luft in den engen Straßen der Stadt festhalten.

Zahlreiche Menschen suchen Abkühlung

Die gesundheitlichen Risiken durch die extreme Hitze sind erheblich. Die Behörden warnen eindringlich davor, sich in die Sonne zu begeben, und raten dazu, auf Warnzeichen wie Schwindel oder Krämpfe zu achten. Die Kühlzentren bieten insbesondere einkommensschwachen Menschen in dicht besiedelten Wohngebieten ohne Klimaanlage eine wichtige Unterstützung.

Ein Berater des Gouverneurs Chadchart Sittipunt erklärte, dass jeder Bewohner innerhalb von 15 Minuten ein Kühlzentrum erreichen können sollte. Bereits Zigtausende haben diese Einrichtungen aufgesucht, während wohlhabendere Bürger und Touristen oft in Einkaufszentren oder Restaurants Zuflucht suchen.

Die Häufigkeit solcher extremen Hitzewellen in Südostasien nimmt durch den Klimawandel stetig zu.

TS