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Lettland: NATO-Abschuss einer Drohne im Luftraum bestätigt

Nato-Kampfjets haben im baltischen Luftraum eine Drohne abgeschossen, die aus Russland eingedrungen war. Lettische Behörden hatten zuvor die Bevölkerung vor möglichen Bedrohungen gewarnt.

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Ausländisches Flugobjekt: Nato-Kampfjets schießen Drohne in baltischem Luftraum ab
KI-generiert

Am 8. Juni 2026 haben NATO-Kampfjets eine unbemannte Drohne abgeschossen, die in den Luftraum Lettlands eingedrungen ist. Laut den mitteilenden Streitkräften handelte es sich um ein ausländisches Flugobjekt, dessen Eindringen möglicherweise auf „russische elektromagnetische Kriegsführung“ zurückzuführen ist. Nähere Informationen zur genauen Herkunft des Flugkörpers wurden bislang nicht veröffentlicht.

Bedrohungslage und Maßnahmen der Behörden

Vor dem Vorfall hatten die lettischen Behörden die Bevölkerung in mehreren Regionen im Osten des Landes über eine mögliche Bedrohung des Luftraums in Kenntnis gesetzt. In zwei dieser Regionen wurden die Bürger aufgefordert, Schutz zu suchen. Nachdem die Drohne abgeschossen wurde, konnte der Alarm wieder aufgehoben werden.

Hintergrund der Vorfälle

Im Kontext des Ukraine-Kriegs hat Lettland bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen verzeichnet. In der Vergangenheit waren unbemannte Flugkörper, die für Angriffe auf russische Ziele gedacht waren, in den Luftraum des baltischen Staates eingedrungen und abgestürzt. Diese Ereignisse hatten nicht nur sicherheitspolitische, sondern auch politische Konsequenzen, die zu einem Regierungswechsel führten.

Weitere Entwicklungen in der Region

Zusätzlich kam es in der Republik Moldau kürzlich zu einem Vorfall, bei dem Trümmer einer Drohne in der Nähe der ukrainischen Grenze gefunden wurden. Die dortigen Überwachungssysteme hatten das Eindringen des Fluggeräts in der Nacht registriert. Das Verteidigungsministerium prüft derzeit die Herkunft der Trümmer und verweist auf einen möglichen Zusammenhang mit einem nächtlichen russischen Angriff in der Ukraine. Präsidentin Maia Sandu fordert als Reaktion auf die wiederholten Luftraumverletzungen die Anschaffung von Abfangdrohnen.


Quellen: n-tv

TS