Irans Revolutionsgarden berichten von einem Angriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait, während die Spannungen in der Region zunehmen. Kuwaits Militär reagiert auf Luftangriffe mit Alarm und aktiviert die Luftabwehr.
Luftalarm in Kuwait: Irans Revolutionsgarden bestätigen Offensive gegen US-Stützpunkt

Die politischen Spannungen im Nahen Osten nehmen zu, während die Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der Waffenruhe im Iran ins Stocken geraten. In diesem Kontext haben sowohl die USA als auch der Iran neue Angriffe gemeldet, wobei Kuwait erneut im Fokus steht.
Iranische Angriffe auf US-Stützpunkte
Die iranischen Revolutionsgarden gaben an, einen Stützpunkt angegriffen zu haben, der von der US-Armee für militärische Operationen genutzt wird. In einer Erklärung, die über iranische Staatsmedien verbreitet wurde, wurde der genaue Standort des Angriffs jedoch nicht genannt. Zuvor hatte das kuwaitische Militär mitgeteilt, dass die Luftverteidigung auf einen Drohnen- und Raketenangriff reagiere. Details zur Herkunft der Drohnen und Raketen sowie zu den Zielen der Angriffe wurden von der Armee nicht bekannt gegeben.
Alarmzustand in Kuwait
Am Morgen wurde in Kuwait aufgrund feindlicher Luftangriffe mit Raketen und Drohnen Alarm ausgelöst. Der Generalstab der kuwaitischen Armee informierte, dass die Luftabwehr aktiv sei und die Geräusche von Explosionen auf das Abfangen von Geschossen zurückzuführen seien. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.
Hintergrund der Angriffe
Seit dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar haben die Streitkräfte der Islamischen Republik bereits mehrfach Geschosse auf Kuwait und andere Staaten im Persischen Golf abgefeuert. Das US-Militär unterhält in dieser Region zahlreiche Stützpunkte, die nur wenige Hundert Kilometer vom Iran entfernt sind. Trotz der bestehenden Waffenruhe berichteten auch die Golfstaaten in letzter Zeit von vereinzelten Beschüssen.
US-Angriffe auf iranische Einrichtungen
Das US-Militär gab an, am vergangenen Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen zu haben. Diese Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran, einschließlich des Abschusses einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern. Laut dem US-Zentralkommando (Centcom) wurden bei diesen Einsätzen die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört, ohne dass US-Soldaten zu Schaden kamen.
Politische Entwicklungen
US-Präsident Donald Trump hat Berichten zufolge Änderungen am Iran-Abkommen gefordert, das zuvor von seinen Beratern mit den Unterhändlern aus Teheran ausgehandelt wurde. Trump habe einen neuen Entwurf zur Prüfung an den Iran gesendet, wobei unklar bleibt, welche spezifischen Änderungen er verlangt. Laut dem Nachrichtenportal Axios beabsichtigt der US-Präsident, mehrere Punkte des Abkommens zu verschärfen, die ihm persönlich wichtig sind. Dies könnte zu weiteren Verhandlungen führen, die mehrere Tage in Anspruch nehmen könnten.
Quellen: n-tv
Bildquelle: deposiphotos







