Für mehrere iranische Fußballerinnen beginnt ein neues Leben fern ihrer Heimat. Nach ihrer Flucht erhielten sie Asyl in Australien – und können nun erstmals ohne Kopftuch spielen.
Neue Freiheit für iranische Fußballerinnen: Spielerinnen legen Kopftuch in Australien ab

Fußballerinnen erhalten Schutz in Australien
Mehrere iranische Fußballspielerinnen haben in Australien Asyl erhalten. Die Sportlerinnen waren zuvor aus Iran geflohen und können nun ein neues Leben beginnen.
Die Spielerinnen hatten ihre Heimat verlassen, weil sie sich dort aufgrund politischer und gesellschaftlicher Einschränkungen zunehmend bedroht fühlten. In Australien fanden sie schließlich Schutz.
Last night I was able to tell five women from the Iranian Women’s Soccer team that they are welcome to stay in Australia, to be safe and have a home here. pic.twitter.com/2JQp9q9Z8W
— Tony Burke (@Tony_Burke) March 9, 2026
Symbolischer Moment ohne Kopftuch
Nach ihrer Ankunft erlebten die Sportlerinnen einen besonders emotionalen Moment. Zum ersten Mal konnten sie auf dem Fußballplatz ohne Kopftuch spielen.
In ihrer Heimat gelten für Frauen strenge Vorschriften, zu denen auch eine verpflichtende Kopfbedeckung gehört. Für die Spielerinnen wurde der Moment deshalb zu einem Symbol ihrer neu gewonnenen Freiheit.
Flucht aus schwierigen Bedingungen
Viele Frauen im iranischen Sport berichten seit Jahren über Einschränkungen und politischen Druck. Besonders nach den landesweiten Protesten gegen die Regierung verschärfte sich die Lage für zahlreiche Athletinnen.
A sixth member of the Iranian women’s football team has sought asylum.
— Throwback Iran (@Tarikh_Eran) March 10, 2026
Mohadeseh Zolfi has left the hotel where she was being held captive by IRGC agents.
There are still players who want to stay in Australia. pic.twitter.com/MAjFwaUyy2
Einige entschieden sich deshalb zur Flucht ins Ausland, um ihre Karriere fortsetzen zu können.
Fußballkarriere im Exil
In Australien wollen die Spielerinnen nun ihre sportliche Laufbahn fortsetzen. Unterstützt werden sie dabei von lokalen Vereinen und Organisationen, die sich für geflüchtete Sportler einsetzen.
Für die iranischen Fußballerinnen bedeutet der Neustart nicht nur eine sportliche Chance, sondern auch ein Leben ohne die strengen Vorschriften, die sie in ihrer Heimat einschränkten.








