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Rumänischer Jet neutralisiert explosive Drohne über dem Schwarzen Meer

Ein rumänischer Kampfjet hat eine mit Sprengstoff beladene Drohne vor der Gasplattform Neptun Deep im Schwarzen Meer abgeschossen. Der Vorfall, der die Sicherheit von Hunderten Arbeitern gefährdete, wird als Reaktion auf zunehmende Bedrohungen aus der Luft gewertet.

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Rumänischer Kampfjet schießt Drohne vor Gasplattform im Schwarzen Meer ab
Bildquelle: Charles Causse auf Unsplash

Am Donnerstagmorgen hat ein rumänischer Kampfjet eine Drohne, die mit Sprengstoff beladen war, abgeschossen. Dies bestätigte das rumänische Verteidigungsministerium. Der Vorfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe der Gasplattform Neptun Deep, wo sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Hundert Arbeiter aufhielten. Verteidigungsminister Radu Miruță erklärte, dass die unbemannte Seedrohne von der Küstenwache entdeckt wurde, als sie nur wenige hundert Meter von der Plattform entfernt war.

Miruță stellte klar, dass die Drohne nicht aus der Ukraine stammte und diese Information durch direkte Kommunikationskanäle mit den Nachbarländern verifiziert wurde. Die rumänischen Behörden gaben vorerst keine konkreten Details zur Herkunft der Drohne bekannt.

Reaktion auf die Bedrohung und Neutralisierung der Drohne

Die Entdeckung der Drohne löste umgehend Alarm in Bukarest aus. Im Verteidigungsministerium wurde ein Krisenstab einberufen, der in enger Abstimmung mit Präsident Nicușor Dan die Entscheidung traf, die Drohne zu neutralisieren, um die Sicherheit der Arbeiter sowie der kritischen Infrastruktur zu schützen. Daraufhin starteten zwei rumänische F-16-Kampfjets, die die Erlaubnis zum Abschuss erhielten. Diese neutralisierten die Drohne schließlich mit der Bordkanone eines der Jets.

Nach dem erfolgreichen Einsatz äußerte Präsident Nicușor Dan seine Anerkennung für die Fähigkeiten der Piloten sowie der rumänischen Armee. Zudem lobte er die rasche Reaktion der Küstenwache bei der Meldung dieser Bedrohung. Dan betonte, dass der Schutz der Menschen auf der Plattform oberste Priorität hatte und bezeichnete die Operation als zeitkritisch.

Vorwürfe gegen Russland und weitere Luftraumvorfälle

Im Rahmen seiner Stellungnahme erhob Präsident Dan schwere Vorwürfe gegen Russland und kritisierte die steigende Zahl solcher Vorfälle. Er sprach von einer Eskalation seitens der Russischen Föderation und äußerte auf der Plattform X seine Besorgnis über die “Intensivierung solcher unverantwortlicher Ereignisse” aus Moskau.

Zusätzlich zu diesem Vorfall wurden auch andere Zwischenfälle im rumänischen Luftraum gemeldet. In der Nacht zum Donnerstag drang eine weitere Drohne nahe Galați in den rumänischen Luftraum ein. Zur Überprüfung der Situation wurden zwei spanische NATO-Kampfjets sowie ein Hubschrauber der rumänischen Luftwaffe aktiviert. Später stürzte die Drohne in einem unbewohnten Gebiet im Kreis Tulcea ab. Bereits am Montag hatte ein spanischer F-18-Jet im Rahmen eines NATO-Einsatzes eine mutmaßlich russische Drohne über rumänischem Territorium abgeschossen.

Die rumänischen Behörden zeigen sich entschlossen, die nationale Sicherheit zu wahren und umgehend auf potenzielle Bedrohungen aus der Luft zu reagieren. Die Zusammenarbeit mit NATO-Partnern wird als entscheidend erachtet, um derartige Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.

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Quellen: Bild, Die Zeit

Bildquelle: Bildquelle: Charles Causse auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS