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Salzburg führt Fahrverbot für Tagesausflügler ein, um Verkehrsprobleme zu lösen

Salzburg führt im Juli und August ein Fahrverbot für Tagestouristen im Stadtzentrum ein, um den innerstädtischen Verkehr zu reduzieren. Stattdessen sollen große Parkplätze am Stadtrand genutzt werden, was auch den öffentlichen Nahverkehr fördert.

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Weniger Autos in der Stadt - Salzburg startet Fahrverbot für Tagestouristen
David Magauer auf Pexels

Ab Juli wird in Salzburg ein Fahrverbot für Tagestouristen in Kraft treten, um die Verkehrssituation in der Innenstadt zu verbessern. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, dass Reisende den zentralen Bereich nicht mehr mit dem Auto anfahren dürfen. Stattdessen sollen sie auf große Parkplätze am Stadtrand ausweichen.

Die Regelung gilt für die Monate Juli und August und zielt darauf ab, die häufigen Staus zu reduzieren, die insbesondere an Regentagen auftreten, wenn viele Tagesausflügler die Stadt besuchen. Laut Stadtsprecher Karl Schupfer könnte bereits eine Reduzierung von 1.000 Autofahrten pro Tag zu einer spürbaren Entlastung führen. „Die Touristen haben nichts davon, wenn sie im Stau stehen, anstatt die Stadt zu erkunden“, erklärte Schupfer.

Parkmöglichkeiten und Gebühren

Besucher, die am Stadtrand parken, müssen eine Tagesgebühr von 7,50 Euro entrichten. Im Gegenzug erhalten sie ein Tagesticket, das für bis zu fünf Personen zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs gültig ist. Diese Maßnahme soll den Zugang zur Stadt erleichtern und gleichzeitig den innerstädtischen Verkehr entlasten.

Ausnahmen vom Fahrverbot

Die neuen Zufahrtsregeln sehen auch zahlreiche Ausnahmen vor. Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Salzburg, dem Umland, Hallein sowie dem Landkreis Berchtesgadener Land sind von dem Fahrverbot ausgenommen. Zudem sind Fahrten, die im Zusammenhang mit beruflichen Tätigkeiten, medizinischer Versorgung oder Hotelbuchungen stehen, ebenfalls nicht betroffen.

Die Stadtverwaltung hat angekündigt, die Regelung nach der Testphase zu evaluieren und gegebenenfalls zu verlängern, sofern sich die Maßnahmen als erfolgreich erweisen.


Quellen: Süddeutsche Zeitung

Bildquelle: David Magauer auf Pexels

TS