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Südtirol: Orte stark betroffen von Überschwemmungen nach extremen Wetterbedingungen

Heftige Regenfälle haben in Südtirol zu Überschwemmungen und erheblichen Schäden geführt. Feuerwehr-Einsätze sind notwendig, während auch andere Regionen Italiens und Europas von Unwettern betroffen sind.

Unwetter in Italien: Südtirol-Orte überschwemmt
BFV Radkersburg via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Unwetter in Südtirol: Starkregen verursacht Überschwemmungen

Heftige Regenfälle haben in Südtirol zu schweren Überschwemmungen und einem umfangreichen Einsatz der Feuerwehr geführt. Am Montag wurden die norditalienischen Regionen Gsieser- und Passeiertal von intensiven Gewittern heimgesucht, die enorme Wassermengen mit sich brachten. Über die prekäre Lage informierte der Landesfeuerwehrverband in sozialen Medien.

Zwischen St. Martin und St. Magdalena trat ein Bach über seine Ufer, was dazu führte, dass Wasser, Gestein und Geröll in die Umgebung geschwemmt wurden. Diese Naturgewalt überflutete Straßen, Felder und drang in zahlreiche Gebäude ein. Auch Brücken erlitten erhebliche Schäden durch die reißenden Wassermassen.

Stromausfälle und Überflutungen in der Region

Die Feuerwehr meldete zudem zahlreiche Stromausfälle in der Region. In mehreren Kellern und Tiefgaragen stand das Wasser bis zu einer Höhe von 15 Zentimetern. Trotz der massiven Regenfälle blieben, nach Angaben der Einsatzkräfte, Verletzte glücklicherweise aus.

Wetterexperte Dieter Peterlin lieferte Informationen zur aktuellen Wetterlage und berichtete von Regenmengen von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter in bestimmten Gebieten. Zusätzlich traten Hagelschauer auf, die die Situation weiter verschärfen.

Unwetter auch in anderen Teilen Italiens und Europa

Die Unwetter beschränken sich nicht nur auf Südtirol, auch andere Regionen Italiens sind betroffen. In der Lombardei wurde aufgrund der durch starke Regenfälle und heftige Böen verursachten Schäden der Notstand ausgerufen. Für diese Region gilt eine Wetterwarnung der Stufe gelb.

In Frankreich verwüsteten ebenfalls schwere Gewitter das Land. Im südfranzösischen Pomas bei Carcassonne wurden über 40 Menschen durch einen Tornado verletzt, darunter eine schwangere Frau, deren Haus während des Tornados einstürzte. Die Schäden in der Region sind beträchtlich, mit rund 300 beschädigten Häusern. Tornado fegt über Südfrankreich und hinterlässt Verletzte und Verwüstung

Prognosen für Deutschland: Gewitter und Starkregen in Aussicht

Für Deutschland sind am Dienstag ebenfalls Gewitter und Starkregen vorhergesagt. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) könnten vor allem im Südwesten Baden-Württembergs und in den Alpen bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Zudem sind Hagel und Sturmböen zu erwarten. Am Mittwoch könnten über dem Bergland weitere Gewitter mit Starkregen und Hagel auftreten, während im Westen des Landes die Bildung von Gewitterzellen möglich ist.

Die gegenwärtigen Wetterbedingungen bergen erhebliche Gefahren. Die Behörden empfehlen, sich über die Wetterlage auf dem Laufenden zu halten und geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

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Quellen: t-online, Merkur

Bildquelle: BFV Radkersburg via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS