Donald Trump scheint der Überzeugung zu sein, dass Cola und Fanta Krebszellen bekämpfen können. Ein Arzt berichtet von dieser absurden Annahme und den skurrilen Ernährungsgewohnheiten des Präsidenten, die auf keinerlei wissenschaftlichen Grundlagen basieren.
Trumps seltsame Überzeugung: Fanta als Heilmittel im Kampf gegen Krebs?

Über die Ernährungsgewohnheiten von Donald Trump ist bereits viel bekannt. Seine Vorliebe für Fast Food ist unbestritten. Nun berichtet ein Arzt von merkwürdigen Gesundheitsmythen, an die der US-Präsident anscheinend glaubt. Sein Sohn versucht, die Situation zu entschärfen.
Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten Gesundheitsexperten empfängt, könnte man annehmen, dass dabei ernsthafte Themen zur Sprache kommen. Doch was Mehmet Oz aus seinen Begegnungen mit Donald Trump zu berichten hat, klingt eher wie eine Anekdote aus einem Slapstick-Film.
Der 65-jährige Leiter des Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) ist als TV-Arzt bekannt geworden, unter anderem durch seine Auftritte in der Sendung von Oprah Winfrey. In einem Podcast mit Donald Trump Jr. gab er Einblicke in die Ernährungsphilosophie des Präsidenten.
Trump und seine Vorliebe für Softdrinks
Die Mahlzeiten des Präsidenten beginnen laut Dr. Oz offenbar nicht mit gesunden Optionen wie Haferflocken oder grünen Smoothies. „Er fängt zuerst mit Schokoriegeln an“, berichtet der Mediziner. Auch der im Oval Office installierte Cola-Knopf erfreut sich großer Beliebtheit: „Er drückt den roten Knopf. Und dann kommt die Diät-Limonade“, erzählte Oz, während Trump Jr. im Hintergrund lachte.
Trump konsumiert die Diät-Cola nicht nur aus Genuss, sondern auch aus gesundheitlicher Überzeugung – und mit einer bizarren Begründung. „Dein Vater behauptet, dass Diät-Cola gut für ihn ist, weil sie Gras abtötet, wenn man sie darübergießt – und deshalb müsse sie auch Krebszellen im Körper abtöten“, gab Dr. Oz wieder. „Ich werde das besser gar nicht kommentieren.“ Medizinisch gibt es für diese Theorie keinerlei Grundlage. Ein hoher Zuckerkonsum ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen.
Trump bleibt unbeirrt
Auch während eines Fluges mit der Air Force One begegnete Dr. Oz den süßen Softdrinks. Er schilderte, wie er auf dem Schreibtisch des Präsidenten eine Flasche orangefarbener Fanta entdeckte. „Ich sage: ‚Das kann nicht Ihr Ernst sein.‘ Und er grinst mich leicht verlegen an.“ Doch Trump ließ sich von der Skepsis seines Gesundheitsberaters nicht beirren: „Er sagt: ‚Weißt du, das Zeug ist gut für mich. Es tötet Krebszellen.‘ Und dann erklärt er mir: ‚Der Saft ist frisch gepresst. Wie schlimm kann das also sein?'“
Trump Jr. verteidigt die Essgewohnheiten seines Vaters
Donald Trump Jr. bemühte sich, die Ernährungsgewohnheiten seines Vaters in ein positiveres Licht zu rücken. Angesichts von Trumps „Energielevel, Erinnerungsvermögen und Ausdauer“ mutmaßte er, sein Vater „liegt vielleicht gar nicht so falsch“. Angeblich habe Trump Zeit seines Lebens weder Alkohol noch Drogen konsumiert. Über den Cola-Knopf oder die große Schale mit Süßigkeiten mache er immer Witze, das sei sein Alkohol, erklärte sein Sohn.
Die Aussagen von Dr. Oz werfen ein Licht auf die skurrilen Überzeugungen des ehemaligen Präsidenten, die in der medizinischen Gemeinschaft auf breite Skepsis stoßen.








