Ukrainische Streitkräfte haben eine FSB-Zentrale in der besetzten Region Kherson angegriffen und dabei nahezu 100 russische Soldaten getötet oder verletzt. Präsident Zelensky betont, dass die Ukraine weiterhin militärische Operationen gegen russische Ziele führt.
Ukrainische Kräfte greifen FSB-Hauptquartier in Kherson an: 100 russische Verluste festgestellt

Die ukrainischen Streitkräfte haben ein Hauptquartier des russischen Geheimdienstes FSB in der besetzten Region Kherson angegriffen, wobei Präsident Wolodymyr Selenskyj am 21. Mai von etwa 100 getöteten und verletzten russischen Soldaten berichtete.
Der Angriff, der von der Alpha-Einheit des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) durchgeführt wurde, führte zudem zur Zerstörung eines Pantsir-S1-Luftverteidigungssystems, dessen Wert auf bis zu 20 Millionen US-Dollar geschätzt wird.
Selenskyj gab keine genauen Informationen über den Zeitpunkt der Operation bekannt. Er betonte jedoch:
„Die Russen müssen erkennen, dass sie diesen Krieg beenden müssen. Die mittel- und langfristigen Sanktionen der Ukraine werden weiterhin Wirkung zeigen.“
Die Region Kherson im Süden der Ukraine ist seit Beginn der umfassenden Invasion Russlands im Jahr 2022 ein zentraler Schauplatz. Russische Truppen besetzten in den ersten Monaten des Krieges große Teile der Region, einschließlich der Regionalhauptstadt Kherson, die im November 2022 von ukrainischen Streitkräften befreit wurde.
Teile der Oblast östlich des Dnipro-Flusses stehen weiterhin unter russischer Kontrolle und werden häufig von ukrainischen Angriffen auf militärische Infrastruktur und Logistik getroffen.
Ukrainische Kräfte führen regelmäßig Angriffe auf russische Militärziele sowohl in Russland als auch in den von Russland besetzten Gebieten durch, um die militärischen Operationen Moskaus zu stören.
Anfang Mai hatten ukrainische Drohnen ebenfalls eine FSB-Einrichtung auf der von Russland besetzten Krim angegriffen.
Aktuelle Nachrichten aus der besetzten Ukraine: Sicherheit des Kernkraftwerks erneut gefährdet, russische Militärziele in der Krim, Berdiansk und Luhansk Oblast angegriffen.
82 Jahre nach der sowjetischen Deportation leben die Krimtataren unter dem ständigen Terror Russlands.
„Ich zähle nicht auf die USA“ – In Estland schwindet das Vertrauen in Trumps Verteidigung der baltischen Staaten.
Quellen: kyivindependent
Bildquelle: Sicherheitsdienst der Ukraine/Telegram








