Ein Passagier hat am Flughafen Barcelona für Chaos gesorgt, indem er “Allahu Akbar” rief und eine Tasche fallen ließ. Die Polizei nahm den 23-jährigen Honduraner fest, während Bombenexperten den Inhalt der Tasche überprüften.
Zwischenfall am Flughafen Barcelona: Passagier äußert sich und wird festgenommen

Ein Vorfall am Flughafen Barcelona-El Prat sorgte am gestrigen Abend für große Aufregung, als ein Passagier lautstark “Allahu Akbar” rief und seinen Rucksack auf den Boden warf. Dies führte zu einer massiven Panik unter den Reisenden im stark frequentierten Terminal T2.
Konflikt und Reaktionen
Die Situation eskalierte schnell, als Touristen in alle Richtungen rannten, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr, und mindestens zwei Personen erlitten Panikattacken, die eine medizinische Behandlung erforderlich machten.
Polizeieinsatz und Festnahme
Die Sicherheitskräfte und die Polizei wurden umgehend alarmiert. Der Verdächtige, ein 23-jähriger Mann aus Honduras, konnte mit Unterstützung eines Flughafenmitarbeiters schnell festgenommen werden. Bombenentschärfer der Eliteeinheit TEDAX der Zivilgarde wurden ebenfalls hinzugezogen, um den Rucksack des Verdächtigen zu überprüfen.
Fakten und Ermittlungen
Nach einer gründlichen Untersuchung stellte die TEDAX-Einheit fest, dass der Rucksack keine explosiven Stoffe enthielt. Die Polizei schloss eine terroristische Verbindung aus, ist jedoch weiterhin dabei, die Beweggründe des Mannes zu klären. Ein Sprecher der Zivilgarde erklärte:
“Zeugen berichteten, dass er plötzlich jihadistische Parolen rief, was die Beamten alarmierte. Bei ihrem Eintreffen war der Verdächtige bereits von Sicherheitskräften neutralisiert worden.”
Psychiatrische Untersuchung
Die Polizei gab an, dass der Mann auch eine andere Person leicht angegriffen hatte, was jedoch keine Verletzungen zur Folge hatte. Aufgrund seines Verhaltens wurde er in die medizinischen Dienste des Flughafens gebracht, wo eine psychiatrische Untersuchung empfohlen wurde.
“Seine Handlungen verursachten große Angst unter den Reisenden. Es ist verständlich, dass Menschen in einem Flughafen in Panik geraten, wenn jemand jihadistische Parolen ruft,” sagte ein Polizeisprecher.
Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Vorfall vor zwei Monaten, als ein Mann in Barcelona eine Frau erstach und dabei ebenfalls jihadistische Parolen rief. Die Behörden betonen die Wichtigkeit einer schnellen und effektiven Reaktion auf solche Situationen, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten.
Quellen: thesun.co.uk
Bildquelle: CAPTAIN RAJU via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)








