Ein Angriff auf einen Zugbegleiter zwingt 100 Fahrgäste zur Unterbrechung ihrer ICE-Fahrt von Hannover nach Berlin. Die Polizei berichtet von einem gewaltsamen Vorfall, der die Debatte über die Sicherheit im Bahnverkehr erneut aufflammen lässt.
100 Fahrgäste müssen aussteigen: Frau greift Zugchef an – ICE-Fahrt abgebrochen

Gewaltvorfall im ICE: Zugfahrt abgebrochen
Immer wieder sieht sich die Polizei gezwungen, einzugreifen, da Bahnpersonal in Zügen und an Bahnhöfen angegriffen wird. Der tödliche Übergriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz Anfang Februar hat eine umfassende Diskussion über die Sicherheit im Bahnverkehr ausgelöst. Ein neuer Vorfall in einem ICE sorgt nun für Aufregung und hat unangenehme Folgen für etwa 100 Fahrgäste.
Wegen eines Angriffs auf einen Zugbegleiter musste die Fahrt eines ICE von Hannover nach Berlin abgebrochen werden. Rund 100 Reisende wurden laut Angaben der Bundespolizei gezwungen, den Zug in Stendal, Sachsen-Anhalt, zu verlassen und auf einen späteren Zug umzusteigen.
Wie die Polizei berichtete, hatte eine 35-jährige Frau bei der Fahrkartenkontrolle ein Ticket vorgelegt, das nicht für Fernverkehrszüge gültig war. Anstatt in Wolfsburg den Zug zu verlassen, ging sie auf den Zugchef los und schlug ihn mit der Faust. Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag.
Leipzig führt die Liste der Gewalttaten an
In diesem Zusammenhang ist Leipzig als einer der Bahnhöfe bekannt, an denen die meisten Gewalttaten verzeichnet werden. Die steigende Zahl der Vorfälle wirft Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Verkehr auf und erfordert dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für das Bahnpersonal und die Fahrgäste.








