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13 Tote und 29 Verletzte bei Busunglück in Schlucht

Tragisches Busunglück in Kolumbien: 13 Menschen sterben, als ein Touristenbus auf dem Weg zu einem Pilgerziel in eine Schlucht stürzt.

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Foto: Depositphotos

Am frühen Freitagmorgen ereignete sich das Unglück auf einer Bergstraße im Departamento Nariño, nahe der Grenze zu Ecuador. Der Bus, der sich auf dem Weg zum berühmten Wallfahrtsort Santuario de Las Lajas befand, geriet von der Straße ab und stürzte in die Tiefe.

Die örtliche Feuerwehr meldete, dass 11 Menschen noch am Unfallort starben, während zwei weitere später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlagen. Unter den Verletzten, die in acht verschiedenen Krankenhäusern behandelt werden, befindet sich auch der Busfahrer.

Ursache: Umgehung einer Mautstelle?

Laut Nariños Gouverneur Luis Alfonso Escobar hatte der Busfahrer offenbar eine alternative Route gewählt, um Mautgebühren zu umgehen. „Viele Fahrer nutzen diese Straßen, um die Maut zu sparen. Leider führte das in diesem Fall zu einer Tragödie“, erklärte Escobar.

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Ersten Ermittlungen zufolge könnten mechanische Probleme und überhöhte Geschwindigkeit die Hauptursachen für das Unglück gewesen sein. Die genaue Unfallursache wird derzeit noch untersucht.

Wallfahrtsort wird zum Schauplatz einer Tragödie

Der Bus war auf dem Weg zum berühmten Santuario de Las Lajas, einem beliebten Pilgerziel, das in einer beeindruckenden Schlucht auf 2.900 Metern Höhe errichtet wurde. Jedes Jahr zieht die Kirche Tausende von Touristen und Gläubigen an.

Präsident Petro spricht Beileid aus

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro zeigte sich bestürzt über das Unglück. In einer Mitteilung schrieb er: „Wir haben eine Tragödie in Nariño. Ein privater Touristenbus ist von der Straße abgekommen, was bisher 13 Todesopfer gefordert hat. Eine traurige Nachricht. Die Polizei koordiniert die Rettungsmaßnahmen.“

Verletzte kämpfen um ihr Leben

Die Rettungskräfte vor Ort arbeiteten unter schwierigsten Bedingungen, um die Verletzten zu bergen. Viele der Opfer kämpfen in den Krankenhäusern weiter um ihr Leben. Kolumbien steht angesichts dieses schrecklichen Vorfalls unter Schock.

TS
Quellen: aa.com