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16 Monate vermisst: Student (23) tot aus Starnberger See geborgen – Freunde konnten ihn nicht retten

Ein Bootsausflug auf dem Starnberger See endete im Juni 2025 in einer Tragödie. Ein 23-jähriger Student aus Indien verschwand im Wasser, nachdem er nicht mehr zurück ins Boot gelangen konnte. Seine beiden Freunde versuchten verzweifelt, ihn zu retten, gerieten dabei jedoch selbst in Gefahr. Trotz einer groß angelegten Suche blieb der junge Mann verschwunden. Jetzt, 16 Monate später, wurde eine Leiche aus dem See geborgen.

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Foto: depositphotos

Vermisster Student nach 16 Monaten aus Starnberger See geborgen

Nach mehr als einem Jahr gibt es traurige Nachrichten vom Starnberger See in Bayern. Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, hat ein Spezialtaucher einer Münchner Firma eine Leiche aus der Starnberger Bucht geborgen. Nach den bisherigen Erkenntnissen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord handelt es sich um einen 23-jährigen Studenten aus Indien, der seit dem 15. Juni 2025 vermisst wurde.

Der junge Mann war damals gemeinsam mit zwei Freunden auf einem Bootsausflug unterwegs gewesen. Was als entspannter Sommertag auf einem der bekanntesten Seen Bayerns begonnen hatte, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem tödlichen Unglück.

Die drei Studenten hatten sich ein Boot genommen und waren damit auf den See hinausgefahren. Während ihres Ausflugs sprangen sie abwechselnd ins Wasser, um sich abzukühlen und anschließend wieder an Bord zu klettern. Nach etwa einer halben Stunde gelang es dem 23-Jährigen jedoch nicht mehr, zurück ins Boot zu kommen.

Besonders tragisch: Der junge Mann konnte nach Angaben der Polizei nicht schwimmen. Als er im Wasser in Schwierigkeiten geriet, versuchten seine beiden Begleiter sofort, ihm zu helfen. Doch die Situation entwickelte sich dramatisch.

Freunde wollten den 23-Jährigen retten und gerieten selbst in Gefahr

Als der Student nicht mehr aus eigener Kraft zurück ins Boot gelangen konnte, eilten ihm seine beiden Freunde zu Hilfe. Sie versuchten, den jungen Mann aus dem Wasser zu ziehen und wieder an Bord zu bringen.

Doch der 23-Jährige geriet offenbar zunehmend in Panik. Nach den damaligen Erkenntnissen der Polizei klammerte er sich so stark an seine Freunde, dass auch diese in eine gefährliche Situation gerieten. Trotz ihrer Bemühungen gelang es den beiden Männern nicht, ihn zu retten.

Schließlich verschwand der Student unter der Wasseroberfläche. Seine Freunde konnten ihn nicht mehr erreichen.

Nach dem Unglück wurde umgehend eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Einsatzkräfte der Wasserwacht und der Wasserschutzpolizei Starnberg suchten den See nach dem Vermissten ab. Dabei kamen verschiedene technische Hilfsmittel zum Einsatz, darunter Drohnen, speziell ausgebildete Suchhunde und ein Sonarboot.

Die Rettungskräfte versuchten, den jungen Mann möglichst schnell zu lokalisieren. Doch trotz der umfangreichen Maßnahmen blieb die Suche erfolglos. Der 23-Jährige konnte zunächst nicht gefunden werden.

Tauchroboter hilft bei der Suche nach dem Vermissten

Erst rund 16 Monate nach dem Unglück gelang es, den mutmaßlichen Aufenthaltsort des vermissten Studenten im Starnberger See zu bestimmen. Bei der Suche kam nach Medienberichten ein Tauchroboter zum Einsatz, mit dessen Hilfe die Leiche lokalisiert werden konnte.

Am Mittwochnachmittag, dem 14. Oktober 2026, wurde schließlich ein Spezialtaucher einer Firma aus München eingesetzt. Dieser barg den Leichnam aus dem Wasser der Starnberger Bucht.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord bestätigte den Fund am Donnerstag. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei dem Toten um den seit Juni 2025 vermissten Studenten handelt.

Eine abschließende Identifizierung wurde in den zunächst veröffentlichten Angaben allerdings nicht bestätigt. Die Polizei spricht deshalb weiterhin von einer Identität nach bisherigen Erkenntnissen.

Der Fall hatte bereits im vergangenen Jahr für große Aufmerksamkeit gesorgt. Besonders die Umstände des Unglücks, bei dem der junge Mann während eines gemeinsamen Bootsausflugs im Wasser verschwand, machten die Suche für die Einsatzkräfte schwierig.

Tragischer Bootsausflug endete für den Studenten tödlich

Der 15. Juni 2025 sollte für die drei Studenten aus Indien eigentlich ein gemeinsamer Ausflug auf dem Starnberger See werden. Die Männer waren mit einem Boot unterwegs und sprangen wiederholt ins Wasser.

Dass einer von ihnen nicht schwimmen konnte, wurde in der plötzlich entstandenen Notsituation zu einem entscheidenden Problem. Als der 23-Jährige nicht mehr ins Boot gelangte, waren seine Freunde nicht in der Lage, ihn rechtzeitig aus dem Wasser zu ziehen.

Nach dem Verschwinden des jungen Mannes wurde der See mit erheblichem Aufwand abgesucht. Neben der Wasserwacht und der Wasserschutzpolizei waren auch technische Suchmittel beteiligt. Dennoch konnte der Student damals nicht geborgen werden.

Nun wurde die Suche nach mehr als einem Jahr durch den Fund in der Starnberger Bucht entscheidend vorangebracht. Die Polizei geht davon aus, dass die geborgene Leiche zu dem vermissten 23-Jährigen gehört.

Der Name des Studenten wurde von den Behörden nicht öffentlich genannt. Auch weitere persönliche Angaben zu dem jungen Mann wurden zunächst nicht veröffentlicht.

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TS
Quellen: Bild.de