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40-Jähriger konfrontiert Polizei in Marbach am Neckar

Ein 40-jähriger Mann verbrachte die Nacht in Gewahrsam, nachdem er Polizisten angegriffen und Widerstand geleistet hatte.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Ein 40-jähriger Mann verbrachte die Nacht von Sonntag (02.08.2026) auf Montag (03.08.2026) in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Marbach am Neckar, nachdem er sich im Bereich einer Parkanlage sowie des Bahnhofs in Marbach am Neckar mit Polizeibeamten anlegte. Es wird vermutet, dass der 40-Jährige gegen 20.15 Uhr selbst die Polizei alarmierte, unter dem Vorwand, dass eine Schlägerei zwischen mehreren Personen kurz bevorstünde. Als die Einsatzkräfte dies vor Ort überprüften und den Mann ansprachen, reagierte er sofort aggressiv, schrie Unbeteiligte an und beleidigte die Beamten. Passanten gaben an, dass es keine Anzeichen für eine Schlägerei gab. Der Mann ignorierte einen ausgesprochenen Platzverweis und versuchte gegen die Hände der Polizisten zu schlagen, die ihn wiesen. Letztendlich musste der Platzverweis mit einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt werden. Er wurde in Richtung des Parkausgangs geschoben. Nachdem er ein Stück gegangen war, drehte er sich plötzlich um, ging erneut auf die Beamten zu und schrie herum. Als ihm Handschließen angelegt werden sollten, wehrte er sich vehement und leistete Widerstand. Nachdem der Widerstand gebrochen wurde, wurde er zum Polizeirevier Marbach am Neckar gebracht, wo er erneut die Einsatzkräfte beleidigte. Er musste bis Montagmorgen in der Gewahrsamseinrichtung bleiben. Gegen den 40-jährigen Tatverdächtigen wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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