Veranstaltungen zum Gedenktag verlaufen friedlich. Polizei zufrieden mit Ablauf und Sicherheit.
81. Jahrestag der Zerstörung Pforzheims

Pforzheim (ost)
Das Polizeipräsidium Pforzheim zeigt sich zufrieden mit den Veranstaltungen zum 81. Jahrestag der Zerstörung der Stadt Pforzheim. Diese verliefen insgesamt friedlich und störungsfrei.
Auf dem Hauptfriedhof fand um 15:00 Uhr anlässlich des Jahrestages die offizielle Gedenkfeier der Stadt Pforzheim statt. Rund 150 Personen besuchten die circa einstündige Veranstaltung.
Um 17:00 versammeltet sich die „Initiative gegen Rechts“ (IgR) an den Stelen des Widerstands in der Bahnhofstraße. Die ca. 60 Teilnehmer gedachten dort friedlich bis 17:45 Uhr der Bombardierung.
Bei der Versammlung der Stadt Pforzheim in Form eines „Lichtermeers“ auf dem Marktplatz kamen in der Zeit von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr ca. 400 Personen zusammen, um den Opfern des 23. Februar zu gedenken.
Die von dem „offenen antifaschistischen Treffen“ (OAT) angemeldete Versammlung zog gegen 18:00 Uhr vom Hauptbahnhof über die Nordstadt in Richtung Wartberg. An diesem Aufzug nahmen etwa 130 Personen teil, die sich gegen 19:15 Uhr am Parkplatz des Wartbergfreibades einfanden. Dort protestierten sie gegen die Mahnwache des „Freundeskreises ein Herz für Deutschland“ (FHD). Deren gut 40 Teilnehmer entzündeten auf dem Wartberg um 19:44 Uhr auf dem Plateau ihre Fackeln. Der FHD beendete seine Versammlung gegen 20:15 Uhr. Während des Glockenläutens um 19:44 Uhr wurde aus umliegenden Grundstücken Pyrotechnik gezündet. Ermittlungen hierzu dauern an. Ansonsten verliefen die beiden Versammlungen auf dem Wartberg ohne Störungen.
Für die Sicherheit der Versammlungsteilnehmer waren neben der Landes- und Bundespolizei auch der Rettungsdienst, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und Vertreter der Stadt Pforzheim im Einsatz.
„Ein weiteres Mal ist es uns gelungen, einen ordnungsgemäßen und störungsfreien Verlauf für alle Versammlungen und Veranstaltungen zu gewährleisten,“ so die Einsatzleiterin, Leitende Polizeidirektorin Jennifer Lautensack.
Alexander Uhr, Pressestelle
Quelle: Presseportal








