Ein 19-jähriger Motorradfahrer verunglückte tödlich auf der B19. Weitere Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt, insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 35.000 Euro.
Aalen: Raub und Unfall in Schwäbisch Hall

Aalen (ost)
Sulzbach/Laufen: Tödlicher Unfall mit einem Motorrad
Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr fuhr ein 19-jähriger Motorradfahrer auf der B19 von Untergröningen in Richtung Schwäbisch Hall. Dabei kam er in einer Rechtskurve zu Fall und wurde von seinem Motorrad getrennt. Der 19-Jährige kollidierte mit einem 61-jährigen Fahrer eines Toyota und erlitt tödliche Verletzungen. Das Motorrad stieß dann noch gegen eine 35-jährige Audi-Fahrerin und eine 25-jährige Mini-Fahrerin. Die B19 musste für die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 35.000 Euro.
Crailsheim: Raubüberfall durch Diebstahl
Am Donnerstag gegen 17:15 Uhr stahl ein unbekannter Täter auf dem Friedhof im Hans-Neu-Weg den Geldbeutel einer 75-jährigen Frau aus ihrer Handtasche. Die Frau bemerkte den Diebstahl und verfolgte den Täter bis zu seinem geparkten Auto. Um die Flucht zu verhindern, stellte die 75-Jährige ihr Fahrrad vor das Fahrzeug. Der Täter fuhr dann gegen das Fahrrad. Die Frau konnte rechtzeitig zur Seite springen und blieb unverletzt. Anschließend setzte der Unbekannte seine Flucht mit dem Auto fort. Hinweise zu dem Vorfall nimmt das Polizeirevier Crailsheim unter der Rufnummer 07951 4000 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Motorraddiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Motorraddiebstahlraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 2594 Fälle registriert, wovon 424 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 487 Verdächtige, davon 470 männliche und 17 weibliche Verdächtige. 140 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3500, von denen 703 gelöst wurden. Es gab insgesamt 683 Verdächtige, davon 652 männliche und 31 weibliche Verdächtige. 209 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Zum Vergleich: In Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Motorraddiebstählen in Deutschland im Jahr 2023, wurden 8791 Fälle registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.594 | 3.500 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 424 | 703 |
| Anzahl der Verdächtigen | 487 | 683 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 470 | 652 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 17 | 31 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 140 | 209 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei im Jahr 2022 22.350 Fälle und im Jahr 2023 22.305 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 1.882 im Jahr 2022 auf 2.032 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 1.671 im Jahr 2022 auf 1.761 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1.553 männlich, 118 weiblich und 771 nicht-deutsch im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1.651 männliche, 110 weibliche und 872 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 22.350 | 22.305 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.882 | 2.032 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.671 | 1.761 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.553 | 1.651 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 118 | 110 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 771 | 872 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 260926 oder 85.09%, endeten mit nur Sachschaden. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








