Ein Senior wurde von einem angeblichen Bankmitarbeiter betrogen, der sich als Rechtsanwalt ausgab und eine sechsstellige Gewinnsumme vorgaukelte. Die Polizei warnt vor Geldüberweisungen an unbekannte Bankverbindungen.
Achern, Önsbach: Falsche Bankmitarbeiter erbeuten fünftstelligen Betrag

Achern, Önsbach (ost)
Schon im August wurde ein älterer Herr von einem vermeintlichen Bankangestellten kontaktiert und kurz darauf um einen niedrigen fünfstelligen Betrag betrogen. Der Anrufer gab vor, ein Bankmitarbeiter zu sein, und drohte mit der Sperrung des Kontos aufgrund unbezahlter Lotteriebeiträge. Um dies zu verhindern, wurde der Betrogene an einen angeblichen Rechtsanwalt weitergeleitet. Dieser verlangte zunächst eine vierstellige Summe, um die Sperrung zu verhindern. Kurz nach der Zahlung erhielt der arglose Rentner auch noch eine gefälschte Gewinnurkunde über eine sechsstellige Summe. Die Täuschung wurde aufrechterhalten, als sich der gleiche Anwalt erneut meldete und die Auszahlung in Aussicht stellte. Dafür musste eine im Voraus zu zahlende Notargebühr entrichtet werden. Vom großen Gewinn angelockt, wurde der geforderte fünfstellige Betrag erneut überwiesen. Erst als Mitte September zunächst ein angeblicher Polizeibeamter des Kölner Betrugsdezernats und kurz darauf der betrügerische Anwalt erneut eine Gebühr verlangte, wurde der Betrogene skeptisch. Die hinzugezogenen Beamten des Polizeireviers Achern erkannten den Betrug und verhinderten weitere Zahlungen an die Täter.
In solchen Fällen warnt die Polizei: Überweisen Sie kein Geld an unbekannte Bankverbindungen.
/mo
Quelle: Presseportal








