Eine Streifenbesatzung verfolgte einen Rollerfahrer ohne Licht, der nach Kollision versuchte zu fliehen und erst 14 Jahre alt war.
Achern: Rollerfahrer kollidiert mit Streifenwagen

Achern (ost)
Am Montagabend um 23 Uhr entdeckte eine Streifenbesatzung einen Rollerfahrer auf der Illenauer Straße in Richtung Oberacherner Straße fahrend, der ohne Beleuchtung unterwegs war. Nachdem die Polizeistreife dem Fahrer gefolgt war und ihn kontrollieren wollte, beschleunigte er trotz Aufforderung durch „Stopp Polizei“ Zeichen und bog links in einen Verbindungsweg zum Tannenweg ab. Aufgrund von Sperrpfosten konnte die Streifenbesatzung zunächst nicht folgen, jedoch das Kleinkraftrad an der Kreuzung Pappelstraße/Allerheiligenstraße erkennen. Um einer erneuten Kontrolle zu entgehen, bog der Fahrer des Kleinkraftrads links in die Straße „In den Matten“ ein. Der Streifenwagen überholte das Kraftrad mit eingeschaltetem Martinshorn und stellte sich im Bereich der Kreuzung Plaukelmatte/In den Matten quer zur Fahrbahn auf. Beim Versuch, rechts am Funkstreifenwagen vorbeizufahren, stieß der Fahrer an eine Bordsteinkante, wurde nach links abgewiesen und kollidierte mit dem dort stehenden Streifenwagen. Nach dem Zusammenstoß verlor er die Kontrolle über das Kraftrad und stürzte an einer Bordsteinkante. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Beim Versuch, sich zu Fuß von der Unfallstelle zu entfernen, wurde der erst 14-Jährige auf einem Gebäudedach im Julius-Hirsch-Platz gefunden und vorläufig festgenommen. Die Überprüfung des Fahrzeugs ergab, dass es derzeit nicht zugelassen ist und daher keinen Versicherungsschutz hat. Der entstandene Sachschaden am Polizeiauto wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt. Der Schaden am Roller beträgt etwa 150 Euro. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche einem Elternteil übergeben. Ihn erwarten mehrere Anzeigen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt kamen 369 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 6.139 wurden schwer verletzt und 36.086 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








