Ein 32-Jähriger verliert die Fassung nach drogen- und alkoholreichem Mittag, attackiert Rettungskräfte und Polizeibeamte.
Aggressiver 32-Jähriger in Friedrichshafen festgenommen

Bodenseekreis (ost)
Friedrichshafen
Rettungskräfte und Polizeibeamte angegriffen
Nach einem offensichtlich drogen- und alkoholreichen Mittag in der Bodenseestraße hat ein 32-Jähriger vollkommen die Fassung verloren. Bekannte, bei denen er zu Besuch war, hatten aufgrund seines Mischkonsums Bedenken und riefen gegen 13 Uhr den Rettungsdienst. Als die Rettungskräfte eintrafen, verhielt sich der Mann äußerst aggressiv, beleidigend und trat nach ihnen. Da auch die Gastgeber den 32-Jährigen aus der Wohnung haben wollten, wurde die Polizei zur Unterstützung gerufen. Der Mann zeigte sich auch den Polizisten gegenüber völlig uneinsichtig und warf weitere Beleidigungen um sich. Die Beamten nahmen den 32-Jährigen, der mit über 3,2 Promille alkoholisiert war, in Gewahrsam. Er musste in einer Klinik eine Blutprobe abgeben und muss nun mit Strafanzeigen wegen Beleidigung sowie Angriff und Widerstand gegen die Einsatzkräfte rechnen. Darüber hinaus erwarten ihn weitere Anzeigen, da er ein Jagdmesser und unerlaubte Betäubungsmittel bei sich hatte.
Hagnau
Brand in Gartenhütte
Am Sonntag gegen 15 Uhr rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zu einem Brand in der Riedlegasse aus. Aus bisher unbekannten Gründen geriet auf einem Grundstück eine Gartenhütte in Brand, wodurch ein angrenzendes Wohnhaus leicht beschädigt wurde. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Der Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt. Ein technischer Defekt in der Holzhütte wird derzeit nicht ausgeschlossen. Niemand wurde verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zeigen einen leichten Rückgang zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








