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Ahorn: Unfälle und Kontrolle im Main-Tauber-Kreis

Ein Lieferfahrzeug brannte auf der A81 bei Ahorn, während eine Verkehrskontrolle viele Verstöße aufdeckte.

Foto: Depositphotos

Main-Tauber-Kreis (ost)

A81/Ahorn: Lieferwagen in Flammen

Ein Brand am Montagmittag auf der Autobahn 81 bei Ahorn führte zu einem Schaden von 10.000 Euro. Der Fahrer eines Fiat Ducato war gegen 12 Uhr auf dem Weg von Boxberg nach Osterburken in Richtung Heilbronn. Möglicherweise aufgrund eines Motorschadens geriet das Fahrzeug in Brand. Der Fahrer stellte den Fiat auf dem Seitenstreifen ab, verließ das Fahrzeug unverletzt und rief den Notruf. Die Feuerwehr löschte den Brand vollständig und sicherte die Stelle ab. Daher musste der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die Autobahn gegen 16 Uhr wieder vollständig freigegeben werden.

A81/Großrinderfeld: Unfall durch Aquaplaning

Ein junger Mann wurde am Montagmorgen bei einem Unfall auf der Autobahn 81 bei Großrinderfeld verletzt. Der 20-Jährige war gegen 10:30 Uhr mit seinem VW Sharan zwischen der Anschlussstelle Tauberbischofsheim und der Landesgrenze Bayern unterwegs, als er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit an die Witterungsverhältnisse von der Fahrbahn abkam. Der VW kollidierte mit einem Gebüsch, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach im Grünstreifen zum Stillstand. Der 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Am Auto entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Lauda-Königshofen / Gerlachsheim: Zahlreiche Verstöße bei Verkehrskontrolle

Bei einer stationären Großkontrolle auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 290 zwischen der Auffahrt zur Autobahn 81 und Gerlachsheim wurden am Montagmorgen 55 Verstöße festgestellt. Eine Dienstgruppe des Polizeireviers Tauberbischofsheim führte zwischen 8 Uhr und 11:45 Uhr zusammen mit Streifen des Verkehrsdienstes Tauberbischofsheim Kontrollen an rund 120 Fahrzeugen und Fahrern durch. Dabei wurden verschiedene Verstöße festgestellt:

Igersheim-Harthausen: Einbruch in Wohnhaus – Zeugen gesucht

Unbekannte drangen am Montagabend zwischen 17 Uhr und 22 Uhr in ein Haus in Igersheim-Harthausen ein, indem sie eine Balkontür einschlugen. Anschließend durchsuchten sie das Einfamilienhaus im Steinweg. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts gestohlen. Ein Nachbar beobachtete gegen 18.30 Uhr einen silbernen Kombi. Auf der Fahrerseite des Autos befand sich ein roter Aufkleber und eine Person saß am Steuer. Kurz darauf stieg eine weitere Person aus Richtung des Tatorts in das Fahrzeug ein, das in Richtung Reckerstal davonfuhr. Ob ein Zusammenhang mit der Tat besteht, wird untersucht. Zeugen, die Hinweise zum Einbruch oder dem verdächtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Tauberbischofsheim unter der Telefonnummer 09341 810 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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