Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Baden-Württemberg vom 15.05.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 15.05.2026 in Baden-Württemberg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-OG: Offenburg - Zeugen gesucht
Offenburg (ost)
Nach einem vermuteten Raubüberfall am frühen Donnerstagmorgen im Bereich des Offenburger Bahnhofs haben die Beamten der Kriminalpolizei Offenburg mit den Ermittlungen begonnen. Ersten Informationen zufolge gerieten zwei 19-Jährige gegen 5 Uhr in eine Auseinandersetzung mit drei Männern. Daraufhin wurden die beiden jungen Erwachsenen von der Gruppe körperlich angegriffen. Dabei wurden ihnen schließlich eine teure Armbanduhr, eine Mütze und ein Smartphone gestohlen, bevor die Angreifer flohen. Bei einer sofortigen Fahndung konnten die Polizeikräfte einen der Verdächtigen vorläufig festnehmen. Gegen den 24-jährigen Mann wird nun wegen des Verdachts des Raubes ermittelt. Die Suche nach seinen Komplizen läuft. Eventuelle Zeugen, die den Vorfall an der Ecke Hauptstraße/Straßburger Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0781 21-2820 zu melden.
/ya
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Polizeipräsidium Offenburg
Telefon: 0781 - 211211
E-Mail: offenburg.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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POL-OG: Baden-Baden - Öffentlichkeitsfahndung nach TatverdächtigemNachtragsmeldung
Baden-Baden (ost)
In enger Zusammenarbeit zwischen der federführenden Staatsanwaltschaft Baden-Baden, dem Kriminalkommissariat Rastatt und den Zielfahndern des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg wurde am Dienstag (12.05.2026) der Gesuchte festgenommen. Während der Fahndung ergaben sich Hinweise darauf, dass der bisher spurlos verschwundene Mann möglicherweise nach Großbritannien geflohen war. Nach intensiven Absprachen mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden erfolgte die Festnahme am Morgen des 12. Mai in Blackpool, Großbritannien. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden leitet nun das Auslieferungsverfahren mit dem Ziel, den Mann nach Deutschland zur strafrechtlichen Verfolgung zurückzuführen.
/rs
Ursprüngliche Meldung vom Montag, 23. Februar 2026 15:57 Baden-Baden - Öffentliche Fahndung nach Verdächtigem
Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden und das Kriminalkommissariat Rastatt suchen öffentlich nach Elhamuddin MOHAMMADI. Aufgrund bisheriger Ermittlungen wegen eines räuberischen Angriffs auf einen Taxifahrer in Tateinheit mit einem besonders schweren Raub im Mai 2023 besteht ein dringender Tatverdacht gegen den Gesuchten. Am 8. Mai 2023 gegen 4 Uhr soll der Mann zusammen mit einem anderen Mann ein Taxi bestiegen haben und während der Fahrt den Fahrer mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Nach einem Unfall, bei dem das Taxi zum Stehen kam, gelang es dem Fahrer zu fliehen, während die Täter das Mobiltelefon des Opfers an sich nahmen und flohen.
Wer kann die Person unter dem folgenden Link identifizieren oder weitere Informationen geben? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Nummer 0781 21-2820, den Polizeinotruf oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Link zur Öffentlichkeitsfahndung: https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/baden-baden-besonders-schwerer-raub/
/rs
Bezugsmeldung vom Montag, Mo 08.05.2023, 11:09 Uhr
Baden-Baden - Raubüberfall auf Taxifahrer
Um 4:45 Uhr soll es heute in der Balger Straße zu einem Angriff auf einen Taxifahrer gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei forderten zwei unbekannte Männer, die sich als Fahrgäste ausgaben, unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Es kam zu einem Handgemenge im Taxi, bei dem der Fahrer verletzt wurde und in eine nahe Klinik gebracht werden musste. Das Taxi prallte gegen eine Hauswand. Die polizeilichen Untersuchungen zum Unfall und zum Tathergang dauern an. Die beiden unbekannten Täter flüchteten ohne Beute. Das Kriminalkommissariat Rastatt bittet um mögliche Zeugenhinweise unter der Nummer 0781 21-2820.
/ag
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Polizeipräsidium Offenburg
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POL-AA: Rems-Murr-Kreis: Verkehrsunfälle, Gans gerettet, Sturz von Parkhaus
Aalen (ost)
Backnang: Fahrerflucht
Zwischen Samstag um 8 Uhr und Mittwoch um 17:20 Uhr beschädigte ein Radfahrer einen geparkten Mercedes in der Lerchenstraße und verursachte einen Sachschaden von etwa 1500 Euro. Danach verließ der Radfahrer unerlaubt den Unfallort. Die Ermittlungen hat das Polizeirevier Backnang aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07191 9090 um Hinweise zum bisher unbekannten Unfallverursacher.
Backnang: Sturz vom Parkhaus
Am Mittwochabend gegen 20:45 Uhr kletterte ein 14-jähriges Mädchen über die Brüstung im ersten Stock eines Parkhauses in der Bahnhofstraße. Dort wurde sie zunächst von anderen Jugendlichen festgehalten. Als diese das Mädchen jedoch nicht mehr halten konnten, stürzte die 14-Jährige auf das Dach einer Bushaltestelle und wurde dabei verletzt. Sie wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.
Backnang: Fahrerflucht
Am Mittwoch zwischen 17 Uhr und 19 Uhr beschädigte ein Verkehrsteilnehmer einen geparkten Mercedes in der Martin-Dietrich-Allee. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Hinweise zum bisher unbekannten Unfallverursacher nimmt das Polizeirevier Backnang unter der Telefonnummer 07191 9090 entgegen.
Backnang: Radfahrerin gestürzt - Zeugen gesucht
Eine 65-jährige Pedelec-Fahrerin war am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr auf einem Radweg entlang der K1897 unterwegs. Aus bisher unbekannten Gründen stürzte sie und verletzte sich leicht. Da sich die 65-Jährige nicht an den Unfallhergang erinnern kann, sucht das Polizeirevier Backnang Zeugen, die unter der Telefonnummer 07191 9090 Hinweise zum Unfallhergang geben können.
Waiblingen: Verkehrsunfall mit hohem Schaden
Am 13.05.2026 fuhr der 21-jährige Fahrer eines Mercedes-Benz GLC gegen 11:15 Uhr in der Max-Eyth-Straße auf den vor ihm stehenden VW Golf auf. Dabei entstand an beiden Fahrzeugen ein Schaden von jeweils rund 3.000 Euro.
Winnenden: Fahrerflucht
Am 13.05.2026 beschädigte ein unbekannter Fahrer zwischen 07:30 Uhr und 16:15 Uhr auf dem Parkplatz P2 der Rems-Murr-Klinik einen dort geparkten braunen VW Passat. Der VW Passat erlitt einen Schaden von ca. 5.000 Euro. Der unbekannte Fahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Hinweise nimmt das Polizeirevier Winnenden unter 07195 6940 entgegen.
Kaisersbach, Ebnisee: Rettung einer Gans
Am Nachmittag des 14.05.2026 wurde gemeldet, dass eine Gans am Ebnisee einen Angelhaken im Körper hatte. Die Gans wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Kaisersbach auf dem Ebnisee eingefangen und von einer Streife des Polizeireviers Schorndorf zum Tierarzt gebracht. Dort konnte der Angelhaken erfolgreich entfernt werden.
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Polizeipräsidium Aalen
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Böhmerwaldstraße 20
73431 Aalen
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HZA-SI: Jahresbilanz 2025 des Hauptzollamts Singen
Singen (ost)
Überaus zufrieden mit den Ergebnissen seiner rund 1.000 Beschäftigten für das vergangene Jahr 2025 zeigte sich der Leiter des Hauptzollamts Singen Leitender Regierungsdirektor Rainer Bühler.
"Mehr als 2,8 Milliarden Euro Steuereinnahmen zeigen eindrucksvoll, wie leistungsstark das Hauptzollamt Singen arbeitet", so Bühler zu den Steuereinnahmen des vergangenen Jahres. "Unsere besondere Lage an der Grenze zur Schweiz - der letzten verbliebenen Landgrenze Deutschlands zu einem Nicht EU Mitgliedstaat - prägt die Arbeit des Hauptzollamts in besonderem Maße. An 14 Zollämtern sorgen meine Beschäftigten für einen reibungslosen Warenverkehr, bekämpfen in einem fünf Landkreise umfassenden Bezirk Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung und verhindern Schmuggel. Kaum eine Verwaltung bietet eine derart große Aufgabenvielfalt," so Bühler weiter.
Ein ebenfalls positives Bild zeichnet die Bilanz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Singen. Die festgestellte Schadenssumme im Rahmen der straf- und bußgeldrechtlichen Ermittlungen hat sich auf mit rund 4,3 Millionen im Vergleich zum Vorjahreswert von knapp 2.5 Millionen um 1,8 Millionen erhöht. Ebenso hat sich die Summe der festgesetzten Geldbußen von 346 000 auf 548 000 Euro gesteigert. Wurden im Jahr 2024 noch in Summe 2,5 Jahre Freiheitsstrafe erwirkt, waren es im Jahr 2025 insgesamt 14 Jahre.
Die Anzahl der Ausfuhrbescheinigungen für Umsatzsteuerzwecke im nichtkommerziellen Reiseverkehr, die sogenannten Ausfuhrkassenzettel, verzeichneten einen leichten Anstieg auf 5,02 Millionen im Vergleich zum Vorjahr 2024, der bei 4,97 Millionen lag.
Im Bereich der mobilen Kontrollen konnten anerkennenswerte Erfolge bei der Bekämpfung des Schmuggels von Cannabis-Produkten verzeichnet werden, der sich im Vergleich zum Vorjahr 2024 (rund 153 Kilogramm) mit knapp 400 Kilogramm weit mehr als verdoppelt hat. Auch 28,5 Kilogramm Khat konnten sichergestellt werden.
"Die erfolgreiche Bilanz 2025 ist dem Einsatz und Engagement der rund 1.000 Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Singen zu verdanken." bekräftigt Bühler.
Die Schwerpunkte der Jahresstatistik des Hauptzollamts Singen nachfolgend im Detail:
Steuereinnahmen
Das Hauptzollamt Singen hat im zurückliegenden Jahr 2025 rund 2,836 Milliarden Euro eingenommen, was in etwa dem Vorjahresergebnis Jahr 2023 mit rund 2,832 Millionen Euro entspricht. In Summe blieben die Steuereinnahmen über die vergangenen drei Jahre betrachtet, weitestgehend konstant. Nach wie vor stellt die Einfuhrumsatzsteuer mit knapp 2,42 Milliarden Euro die größte Einnahmequelle dar. Neben den rund 79,8 Millionen Euro an Einnahmen aus den Verbrauchsteuern, die sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 6,7 Millionen verringert haben, bleiben hingegen die Einnahmen aus der Kraftfahrzeugsteuer über die vergangenen Jahre auf einem weitestgehend gleichbleibenden Niveau.
Kraftfahrzeugsteuer
Das Hauptzollamt Singen erhob im vergangenen Jahr für den Bezirk des Regierungspräsidiums Freiburg Kraftfahrzeugsteuer in Höhe von rund 275 Millionen Euro ein. Damit blieben die Abgaben im Vergleich zu den Vorjahren auf einem weitestgehend gleichbleibenden Niveau.
Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs
Die Abfertigung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs ist die ureigenste Aufgabe der Zollverwaltung. An den Drittlandsgrenzen sowie den Flug- und Seehäfen sichert der Zoll die Erhebung von Abgaben und unterbindet die illegale Einfuhr von Waren. Im Landesinneren überwachen seit Verwirklichung des Binnenmarktes der Europäischen Gemeinschaft mobile Kontrolleinheiten die Einhaltung der zollrechtlichen Bestimmungen. Zoll und Wirtschaft stehen effiziente IT-Systeme zur Verfügung, mit denen die Unternehmen alle Warensendungen von, nach und durch Deutschland elektronisch anmelden und abwickeln können. Diese Aufgabe wird im Bezirk des Hauptzollamtes Singen durch die hiesigen 14 Warenverkehrsämter wahr-genommen. Da die Steuerfestsetzungen jedoch häufig auf Angaben, die der Beteiligte selbst gemacht hat, beruhen und eine abschließende Überprüfung dieser Angaben aus Zeit-gründen im Vorfeld oft nicht möglich ist, ermittelt der Zoll durch nachgelagerte Prüfungs- und Überwachungsmaßnahmen in den Unternehmen die steuerlich relevanten Sachverhalte. Dies geschieht durch die Beschäftigten des Sachgebietes Prüfungsdienst. Neben 36 Zoll- und Außenprüfungen haben die Beamten des Prüfungsdienstes knapp 1.800 Steueraufsichtsmaßnahmen durchgeführt. Diese Prüfungen erfolgen in ähnlicher Form wie die Steuerprüfungen der Finanzämter und dienen dazu, ein gewisses Maß an Steuergerechtigkeit zu erzielen. Insgesamt führten die Prüfungsmaßnahmen zu Nacherhebungen in Höhe von rund 654.000 Euro (646.000 Euro im Jahr 2024).
Überwachung des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs
Mit Verwirklichung des Binnenmarktes der Europäischen Gemeinschaft sind die Zollgrenzen innerhalb der Gemeinschaft weggefallen. Dadurch wurden die Zollkontrollen an den EU-Außengrenzen, also an der Grenze zur Schweiz und an den Flug- und Seehäfen, umso wichtiger. Zur Unterstützung dieser Zollgrenzkontrollen und zur Überwachung nationaler Vorschriften ist der Zoll befugt, auch innerhalb Deutschlands zu kontrollieren. Dazu sind mobile Kontrolleinheiten vor allem auf Autobahnen und Bundesstraßen im Einsatz. Schwerpunkte bei der Reisendenabfertigung hier im Bezirk des Hauptzollamts Sin-gen sind der grenzüberschreitende Individualverkehr an der Grenze zur Schweiz, Zugkontrollen sowie die Kontrolle der örtlichen Transitrouten durch die mobilen Kontrolleinheiten. Hierbei wurden im Berichtszeitraum rund 3.720 Schmuggelfälle festgestellt. Daraus resultierten insgesamt rund 1.350 Steuerstraf- und 72 Bußgeldverfahren. Die für die geschmuggelten Waren zu entrichtenden Abgaben beliefen sich dabei auf rund 776.500 Tausend Euro (762.000 Euro im Jahr 2024).
Bargeldkontrollen
Im Jahr 2025 wurden bei Bargeldkontrollen über 700 000 Euro an unangemeldeten Barmitteln festgestellt - 2024 waren es knapp 1,7 Millionen. Hieraus resultierten 42 Bargeldanzeigen. 19 Mitteilungen über Erkenntnisse über Kapitalanlagen im Ausland wurden an die zuständigen Behörden übersandt. Die entsprechenden Ermittlungsergebnisse der Steuerfahndungsbehörden der Länder zeigen immer wieder, dass sich aufgrund der Aufmerksamkeit der Zöllnerinnen und Zöllner nicht selten erhebliche Nachforderungen ergeben können.
Waffen
Im Berichtszeitraum wurden 155 Waffen, Waffenteile und verbotene Gegenstände wie beispielsweise Totschläger, Schlagringe oder Würgehölzer durch die Beamtinnen und Beamten des Hauptzollamts Singen beschlagnahmt. Zudem konnten über 300 Schuss Munition sichergestellt werden.
Rauschgift
Im Rahmen der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität kam es im Bezirk des Hauptzollamts Singen im Jahr 2025 zu mehr als 400 Aufgriffen. Insgesamt wurden über 450 Kilogramm Drogen festgestellt. Unter den Betäubungsmitteln befanden sich alleine knapp 400 Kilogramm Cannabis-Produkte wie Marihuana und Haschisch (rund 153 Kilogramm waren es 2024) und rund 28,5 Kilogramm Khat. Im Vergleich zum Jahr 2024 waren die Beschlagnahmungen in einzelnen Bereichen wie bei Amphetamin rückläufig, dagegen ist ein signifikanter Anstieg bei der Gesamtmenge an sonstigen Betäubungsmitteln zu verzeichnen.
Festnahmen
Bei allgemeinen zollrechtlichen Kontrollen wurden 156 Personen wegen verschiedener Ausschreibungen ermittelt und festgenommen.
Finanzkontrolle Schwarzarbeit
Kein Unternehmen, das seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ordnungsgemäß beschäftigt, kann preislich mit schwarzarbeitenden Anbietern konkurrieren. Mit seinem Einsatz gegen die Schwarzarbeit trägt der Zoll zur gerechten und korrekten Abführung der Abgaben, wie zum Beispiel den Sozialversicherungsbeiträgen, bei. Schwarzarbeiter und ihre Auftraggeber schädigen alle: Sie betrügen die Sozialversicherung, hinterziehen Steuern und gefährden Arbeitsplätze. Die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) mit den Dienstorten Sin-gen und Waldshut überprüften im Jahr 2025 knapp 400 Arbeitgeber.
Die Prüfungen, teilweise auch als bundesweite Schwerpunktkontrollen durchgeführt, erstreckten sich unter anderem auf die Baubranche, das Hotel- und Gaststättengewerbe, das Taxigewerbe, das Gebäudereinigungsgewerbe, das Speditionsgewerbe mit dem Transport- und Logistikbereich, aber auch auf Wach- und Sicherheitsdienste, den Einzelhandel, die Abfallwirtschaft sowie weitere Betriebe und Berufszweige.
In diesem Bereich wurden im Jahr 2025:
knapp 4,3 Millionen Euro Schadenssumme ermittelt (2,45 Millionen im Jahr 2024). 835 Ermittlungsverfahren wegen Straftaten an die zuständigen Staatsanwaltschaften abgegeben. 1.054 wurden im zurückliegenden Jahr abgeschlossen (inkl. solcher aus den Vorjahren). Die Staatsanwaltschaften und Gerichte sanktionierten diese Straftaten mit Freiheitsstrafen von insgesamt 14 Jahren und 359.000 Euro an Geldstrafen. 538 Ermittlungsverfahren wegen Ordnungswidrigkeiten im Berichtszeitraum abgeschlossen. Wegen dieser Zuwiderhandlungen wurden Bußgelder in Höhe von über 548.000 Euro erhoben. Im Vergleich: 2024 waren es 578 abgeschlossene Ermittlungsverfahren und Bußgelder in Höhe von 346.000 Euro.
Ausfuhrbestätigungen für Umsatzsteuerzwecke im nichtkommerziellen Reiseverkehr (sogenannte Ausfuhrkassenzettel)
Die Abfertigungen an Ausfuhrbestätigungen für Umsatzsteuerzwecke (die sogenannten "grünen Ausfuhrkassenzettel") im privaten Reiseverkehr sind im Vergleich zu den Zahlen vor der Corona-Pandemie und der Einführung der Bagatellgrenze in Höhe von 50,00 Euro (je Kassen- oder Rechnungsbeleg) zum Jahresbeginn 2020 weiterhin auf einem niedrigem Niveau. Allerdings wurden an den Zollämtern des Hauptzollamtsbezirks im Jahr 2025 über 5 Millionen. Ausfuhrkassenzettel abgefertigt und da-mit ist ein leichter Anstieg im Vergleich zu 2024 (4,97 Mio.) zu verzeichnen.
Ausbildung beim HZA Singen
Seit dem 1. Januar 2016 ist das Hauptzollamt Singen zuständig für die Einstellung und Ausbildung der eigenen Nachwuchskräfte. Um sich einen Eindruck von der Arbeit des Zolls zu verschaffen, bietet das Hauptzollamt Singen potentiell Interessierten unter anderem zu verschiedenen Zeiten Praktika und den "Girls Day" an. Aber auf den jährlich stattfindenden Ausbildungsmessen in Villingen-Schwenningen ("Jobs for Future"), Singen ("jobDays"), Tuttlingen ("ProTUT") und Rottweil ("Starter") sowie bei den Informationsveranstaltungen der Berufsinformationszentren und den Schulen im Bezirk ist das Hauptzollamt Singen regelmäßig vertreten.
Bundesweit arbeiten derzeit rund 49.000 Zöllnerinnen und Zöllner in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen. Aktuell absolvieren 130 Anwärterinnen und Anwärter ihre Ausbildung im mittleren Dienst oder ihr Duales Studium beim Hauptzollamtes Singen.
Die Ausbildung im mittleren Zolldienst dauert zwei Jahre, wird mit der Laufbahnprüfung abgeschlossen und findet an den Ausbildungsstätten in Erfurt, Sigmaringen, Plessow und Leipzig statt. An den Zolldienststellen des jeweiligen Ausbildungshauptzollamts absolvieren sie die praktischen Ausbildungsphasen.
Das duale Studium im gehobenen Zolldienst dauert drei Jahre und umfasst sechs Semester, davon drei Semester Fachstudien und drei Semester Praxisstudien. Der Studiengang ist modular aufgebaut. Die Fachstudien werden am Fachbereich Finanzen der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Münster oder Rostock absolviert. Die Praxisstudien finden an verschiedenen Dienststellen der Zollverwaltung statt, insbesondere bei Ihrem Ausbildungshauptzollamt. Nach erfolgreichem Studium wird der akademische Grad "Bachelor of Law (LL.B.)" verliehen.
Die Bewerbungsfrist für den mittleren Zolldienst endet üblicherweise Mitte Oktober für Einstellungen zum 1. September des Folgejahres. Für den Bachelor Studiengang werden zwei Einstellungstermine angeboten. Hier endet die Bewerbungsfrist ebenfalls Mitte Oktober für die Einstellungen zum 01. September des Folgejahres und Mitte April für die Einstellungen zum 01. März des Folgejahres. Weitere Informationen sowie die Einstellungsvoraussetzungen finden Sie im Internet auf www.zoll-karriere.de
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Hauptzollamt Singen
Sonja Müller
Telefon: 07731/ 8205 - 5251
E-Mail: presse.hza-singen@zoll.bund.de
www.zoll.de
POL-MA: Reichhartshausen/Rhein-Neckar-Kreis: Kreisstraße 4188 nach Unfall in beide Richtungen gesperrt - PM Nr. 1
Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Zurzeit sind die Polizei und Rettungskräfte auf der K 4188 zwischen Reichhartshausen und der Zufahrt zur Bundesstraße 292 aufgrund eines Verkehrsunfalls im Einsatz.
Weitere Informationen zum Unfallhergang, den Beteiligten und eventuellen Verletzten liegen derzeit noch nicht vor.
Aufgrund der Unfallaufnahme ist die Kreisstraße 4188 in diesem Bereich derzeit in beiden Richtungen gesperrt. Ortskundige Fahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
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Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
René Dessoy
Telefon: 0621 174-1111
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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POL-FR: Freiburg: Radfahrerin bei Verkehrsunfall verletzt - Polizei sucht Unfallbeteiligten
Freiburg (ost)
Am 13.05.2026 um 14.15 Uhr wurde eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in der Waldkircher Straße in Freiburg verletzt.
Der Geschädigten zufolge fuhr sie in nordöstlicher Richtung die Waldkircher Straße entlang und musste zunächst an der Ampel zur Zähringer Straße anhalten. Als die Ampel auf Grün umschaltete, wurde sie von einem Auto links überholt, das dann rechts in die Zähringer Straße abbog. Dabei soll der Autofahrer die Radfahrerin berührt haben, wodurch sie stürzte und sich leicht verletzte. Der Autofahrer kümmerte sich um die Verletzte und bot mehrmals an, die Personalien auszutauschen, was die Geschädigte jedoch ablehnte.
Aufgrund von Schmerzen suchte die Geschädigte später ein Krankenhaus auf und informierte die Polizei über den Unfall. Es handelte sich angeblich um einen silbernen Van. Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere den beteiligten Fahrer, sich unter Tel. 0761 882 3100 zu melden.
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Özkan Cira
Polizeipräsidium Freiburg
Pressestelle
Telefon: 0761 882 1018
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POL-AA: Ostalbkreis: Unfälle, Widerstand, pöbelnder Mann
Aalen (ost)
Ellwangen: Fahrerflucht
Ein unbekannter Fahrer beschädigte am Mittwoch zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr einen Fiat, der auf einem Schulparkplatz in der Berliner Straße geparkt war. Der Verursacher verließ danach unerlaubt den Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ellwangen unter der Telefonnummer 07961 930-0 zu melden.
Schwäbisch Gmünd: Widerstand gegen Polizeibeamte
Am Donnerstag gegen 17:05 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass sich eine männliche Person in der Nähe des Bahnhofs auf den Gleisen befand. Als der 45-Jährige kontrolliert werden sollte, leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten fortlaufend. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde er in eine Fachklinik gebracht.
Mutlangen: Kollision
Ein 22-jähriger Fahrer eines Mercedes-Maybach geriet am frühen Freitagmorgen gegen 04:00 Uhr vermutlich unter dem Einfluss von Drogen in der Feldstraße zu weit nach links. Dabei stieß er mit einem geparkten Auto zusammen. Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrtüchtig waren. Der Schaden wird auf über 200.000 Euro geschätzt. Der 22-Jährige, der keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Er musste eine Blutprobe abgeben.
Schwäbisch Gmünd: Fahrerflucht
Ein Fiat, der am Donnerstag zwischen 18:00 Uhr und 22:45 Uhr in der Schwabenstraße abgestellt war, wurde von einem unbekannten Fahrer beschädigt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der Verursacher unerlaubt vom Unfallort. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenaussagen unter der Telefonnummer 07171 358-0.
Schwäbisch Gmünd: Zeugen nach Auseinandersetzungen gesucht
Am Mittwochabend gegen 20:30 Uhr belästigte ein stark betrunkener 23-Jähriger in der Ledergasse mehrere Passanten, indem er drohte und sie zu einer körperlichen Auseinandersetzung herausforderte. Als eine Gruppe Jugendlicher auf ihn zukam, traf er einen von ihnen an der Schulter. Danach soll der 23-Jährige zu Boden gefallen sein und von der Gruppe angegriffen worden sein. Anschließend flüchtete die Gruppe in unbekannte Richtung. Als die Polizei eintraf, war der 23-Jährige so stark betrunken und provokant, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder ebenfalls von dem Mann provoziert wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 358-0 zu melden.
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POL-HN: Stadt- und Landkreis Heilbronn: Rettung aus Neckar
Bad Rappenau (ost)
Bad Rappenau-Heinsheim: Mann aus Neckar gerettet
Knapp vor 23 Uhr am Donnerstagabend erhielt das Polizeipräsidium Heilbronn die Information, dass ein Mann vermutlich aus Versehen mit seinem Auto bei Heinsheim in den Neckar gefahren ist. Der 50-jährige Fahrer befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Fahrzeug. Das Handy des Mannes wurde sofort geortet und Polizeistreifen aus Neckarsulm und Eppingen überprüften umgehend beide Uferbereiche des Neckars. Um 23:06 Uhr wurde der verunglückte Mann im Wasser treibend entdeckt. Ein Polizeibeamter des Polizeireviers Eppingen begab sich daraufhin in den Neckar und konnte den Mann erfolgreich retten. Der 50-Jährige wurde dem Rettungsdienst übergeben und stark unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Bei der weiteren Suche im Neckar wurde ein Auto gefunden. Es handelte sich jedoch nicht um das verunglückte Fahrzeug des 50-Jährigen, sondern um einen im Jahr 2019 als gestohlen gemeldeten VW. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die Ermittlungen dazu dauern an. Die Suche nach dem Auto geht seit den frühen Morgenstunden weiter. Der Neckarabschnitt zwischen Gundelsheim und Kochendorf wurde dafür gesperrt. Es wird vermutet, dass der Grund für das Hineinfahren in den Neckar die Alkoholisierung des Fahrers war. Ein Atemalkoholtest konnte nicht durchgeführt werden. Dem 50-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.
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POL-AA: Landkreis Schwäbisch Hall: Sachbeschädigung, Brand sowie Verkehrsunfälle
Aalen (ost)
Satteldorf/Bronnholzheim: Beschädigung an Dach eines Autos
Ein Unbekannter hat am Donnerstag zwischen 17:00 Uhr und 17:35 Uhr das Glaspanoramadach eines geparkten Daimler-Benz auf einem Parkplatz unterhalb der Autobahn in der Hengstfelder Straße beschädigt. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der 07951 4800 zu melden.
Crailsheim: Brand in altem Zugwaggon
Am Donnerstag gegen 15 Uhr brach in einem ausrangierten Eisenbahnwagen an den Bahngleisen ein Feuer aus, nachdem zwei Kinder darin gezündelt hatten. Die Feuerwehr konnte mit sechs Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort das Feuer löschen. Der Innenraum des Wagens wurde jedoch komplett zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Braunsbach: Kollision von Fahrzeugen
Am Mittwochnachmittag gegen 17:30 Uhr kam es auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Ilshofen-Wolpertshausen und Schwäbisch Hall zu einem Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Fahrer eines Ford hat im Baustellenbereich nicht rechtzeitig bemerkt, dass ein 23-jähriger Fahrer eines Toyota aus Verkehrsteilnahme stark abbremsen musste. Daraufhin fuhr der Ford auf den Toyota auf, der wiederum auf einen vor ihm fahrenden Mercedes geschoben wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 22.000 Euro geschätzt.
Braunsbach: Unfall auf A6
Am Mittwoch gegen 15:50 Uhr ereignete sich auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Schwäbisch Hall und Ilshofen-Wolpertshausen ein Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Fahrer eines Klein-Lkw fuhr auf einen vorausfahrenden 53-jährigen Skoda-Fahrer auf, nachdem dieser aus Verkehrsteilnahme abbremsen musste. Der Skoda wurde auf einen vor ihm fahrenden 54-jährigen VW-Fahrer geschoben. Bei dem Unfall wurden der 53-Jährige und der 54-Jährige leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 55.000 Euro geschätzt.
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HZA-HN: Hauptzollamt Heilbronn stellt die Jahreszahlen 2025 vor
Heilbronn (ost)
"Dass der Zoll unsere Wirtschaft und die Menschen in unserem Land in unsicheren Zeiten und angesichts globaler Krisen schützt, das belegen auch die Zahlen des Hauptzollamts Heilbronn," so Christina Taylor-Lucas, Leiterin der Ortsbehörde der Bundeszollverwaltung in der Region Heilbronn-Franken.
Das sind nur wenige Eckdaten aus den Bereichen Einnahmen, Warenabfertigung sowie Schutz von Sicherheit und Ordnung, anhand derer sich die Aufgaben und Tätigkeitsschwerpunkte der Bundesbehörde in Nordwürttemberg ableiten lassen. Wie ein Tag der offenen Tür - nur ohne Besucher "Anhand der Jahreszahlen lässt sich das abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Wirken unserer Verwaltung anschaulich darstellen," so die Leiterin des Hauptzollamts Heilbronn über die Arbeit ihrer mehr als 600 Beschäftigten.
Deren Aufgaben sind neben der Sicherung der Staatsfinanzen, der Schutz der Sozialsysteme sowie der Umwelt- und Verbraucherschutz. "Alle Beschäftigten aus Heilbronn sowie von den Standorten in Ludwigsburg, Stuttgart, Tauberbischofsheim, Tübingen und Untermünkheim haben mit ihrer Arbeit wieder bewiesen, dass auf den Zoll als wichtige Finanz- und Wirtschaftsverwaltung Verlass ist. Wir sind auch mit Vollzugs- und Ordnungsfunktionen betraut und kontrollieren und prüfen daher auch weit im Binnenland, abseits von Grenzen," so Regierungsdirektorin Taylor-Lucas, über die Aufgabenstellungen des Hauptzollamts Heilbronn.
Einnahmen
Wie schon in den vergangenen Jahren war auch im Kalenderjahr 2025 die Einfuhrumsatzsteuer mit mehr als 405 Millionen Euro (2024: 377,2 Millionen Euro) die größte Einnahmequelle. Gefolgt von der Kraftfahrzeugsteuer mit 193,8 Millionen Euro (2024: 197,6 Millionen Euro), den Verbrauchsteuern mit 126,1 Euro (2024: 141,7 Millionen Euro) und den Zöllen in Höhe von 51,6 Millionen Euro (2024: 47,5 Millionen Euro). Dass im Sachgebiet Abgabenerhebung auch Gelder an Wirtschaftsbeteiligte ausbezahlt werden, zeigen die Entlastungen, Erstattungen und Vergütungen, die sich v.a. bei der Energiesteuererstattung auf 18,6 Millionen Euro (2024: 10,9 Millionen Euro) und der Stromsteuererstattung auf 26,8 Millionen Euro (2024: 19,3 Millionen Euro) beliefen und sich damit wesentlich steigerten.
Die beigetriebenen Forderungen, die vom Sachgebiet Vollstreckung und Verwertung an den Standorten Heilbronn und Tübingen erhoben und verwaltet werden, erhöhten sich, wie auch in den vergangenen Jahren, dieses Mal sogar erheblich. Nach zuletzt knapp 100 Millionen Euro im Jahr 2024 vereinnahmten die Zöllnerinnen und Zöllner bei fast 326.000 abgearbeiteten Vollstreckungsaufträgen (2024: 299.290 Aufträge) die Summe von 114,2 Millionen Euro. "Das starke Einnahmeplus geht eindeutig auch mit einer deutlichen Steigerung der Anzahl an eingegangenen Vollstreckungsfällen einher", zeigt sich Oberregierungsrätin Mühlbacher, Sachgebietsleiterin der Organisationseinheit, zufrieden. Mit knapp 25 Millionen Euro beigetriebener Kraftfahrzeugsteuer und etwa 15,8 Millionen Euro an vom Zoll verwalteten Abgaben wurden damit lediglich rund 35 Prozent der Gesamtsumme für die eigene Verwaltung beigetrieben. Der Großteil der beigetriebenen Summen von 7,2 und 66,2 Millionen Euro wurde für die Bundesagentur für Arbeit und sonstige Sozialbehörden vereinnahmt.
Schutz von Sicherheit und Ordnung
Die Kernaufgaben der Kontrolleinheit Verkehrswege, die in der Heilbronner Liegenschaft Am Thomaswert untergebracht ist, sind, neben der Überwachung des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs, die Bekämpfung des internationalen Waffen- und Zigarettenschmuggels sowie die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. "Die Kontrolltätigkeit wurde weiter intensiviert, was durch optimierte Kontrollabläufe sowie effizientere Prozesse innerhalb der Kontrolleinheit sichergestellt werden konnte," so Zolloberamtsrat Lehmann, Sachgebietsleiter Kontrollen. Die Anzahl der überprüften Personen und Objekte wurden erneut gesteigert. Dies führte insgesamt zu einer höheren Kontrolldichte im Vergleich zum Vorjahr 2024. "Insbesondere im Bereich des Straßenverkehrs ist eine deutliche Zunahme der kontrollierten Pkw festzustellen. In diesem Zusammenhang konnte auch bei der Verzollung von Fahrzeugen aus Drittländern eine signifikante Steigerung erzielt werden, was sich entsprechend positiv auf die Einnahmesituation auswirkte," unterstreicht Lehmann bei der Betrachtung der Zahlen aus 2025.
Im Bereich der Tabakwaren und tabakähnlichen Erzeugnissen zeigt sich ein insgesamt stabiles bis steigendes Niveau der Sicherstellungen. Die sichergestellte Menge an Substituten für Tabakwaren konnte auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Bei Wasserpfeifentabak wurde ebenfalls eine Steigerung verzeichnet, wobei das Ergebnis maßgeblich durch einzelne größere Sicherstellungen beeinflusst wurde. Auch im Bereich der aus dem Verkehr gezogenen Zigaretten ist ein deutlicher Anstieg festzustellen. Insgesamt konnten über 300.000 Stück sichergestellt werden. Dieses Ergebnis basiert auf mehreren umfangreicheren Einzelaufgriffen im Bereich von jeweils zwischen 50.000 und 80.000 Stück, die in Summe zu der positiven Entwicklung beigetragen haben. Im Gegensatz dazu ist im Bereich der Betäubungsmittel ein Rückgang, insbesondere bei Marihuana, zu verzeichnen. "Dieser ist maßgeblich auf veränderte Logistikstrukturen zurückzuführen; ein bedeutender Postdienstleister hat seine Warenströme in ein anderes Logistikzentrum innerhalb Deutschlands verlagert, wodurch entsprechende Kontrollmöglichkeiten im hiesigen Zuständigkeitsbereich entfallen sind," erklärt der Sachgebietsleiter den Rückgang der Rauschgiftaufgriffe.
Grenzüberschreitender Warenverkehr
Die Anzahl der Zollabfertigungen hat sich weiter erhöht. Mehr als 8,8 Millionen Warenpositionen fertigten die rund 70 Beschäftigten der vier Zollämter und des Sachgebiets Abgabenerhebung zur Ein-, Aus- oder Durchfuhr ab. Gleichzeitig kontrollierten sie die grenzüberschreitende Warenverkehre unter risikoanalytischen Gesichtspunkten, z.B. hinsichtlich deren Produktsicherheit.
Prüfungsdienst und Finanzkontrolle Schwarzarbeit Im Bereich des Prüfungsdiensts stabilisierte sich die im letzten Jahr bereits stark erhöhte Prüfungsdichte auf hohem Niveau. Bei 6.312 durchgeführten Steueraufsichtsmaßnahmen wurden einfach gelagerte Sachverhalte zoll- und steuerrechtlich von den im Außendienst befindlichen Zöllnerinnen und Zöllner des Sachgebiets Prüfungen überprüft. Die Anzahl der komplexen Außen- und Betriebsprüfungen wurde im zweiten Jahr in Folge auf 577 Prüfungen gesteigert (2024: 565 und 2023: 285 Prüfungen). Bei derartigen Maßnahmen werden Wirtschaftsbeteiligte und Unternehmen bzw. deren zoll- und steuerpflichtigen Vorgänge umfassend für zurückliegende Zeiträume einer detaillierten Überprüfung unterzogen. Nach einem merklichen Rückgang der Nacherhebungen und Rückforderungen durch den Prüfungsdienst (2023: 16,4 Millionen Euro und 2024: 4,2 Millionen Euro) kletterte der rückwirkend aufgrund von zoll- und steuerrechtlichen Prüfungen vereinnahmte Betrag in 2025 wieder auf über 9,4 Millionen Euro.
Dass Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung konsequent und risikoorientiert verfolgt werden, belegen die Zahlen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. "Die Prüfergebnisse zeigen eindeutig die neue Ausrichtung des Zolls hin zu qualitativen Verfahren: Es gibt weniger, dafür risikoorientiert ausgewählte Prüfvorgänge, aus denen jedoch deutlich mehr Ermittlungsverfahren resultieren," erklärt Regierungsrätin Saskia Rübel, stellvertretende Sachgebietsleiterin der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die Bilanzzahlen. Im Jahr 2025 konnten mehrere Strafverfahren mit sechsstelligen Schadenssummen abgeschlossen werden; die Ermittlungen ergaben in Schadensberechnungen der DRV eine Summe von rund 5 Millionen Euro.
Nicht enthalten ist darin das Ergebnis eines großen, bundesweiten Ermittlungskomplexes, in den mehr als zehn Ermittler der Heilbronner FKS über Monate eingebunden waren. Nach Abschluss der Ermittlungen beläuft sich die Summe der von der Tätergruppierung ausgestellten Scheinrechnungen auf über 170.000.000 Euro in einem Zeitraum von fünf Jahren. Dadurch entstand den Sozialversicherungen ein geschätzter Schaden von rund 71 Millionen Euro. Die Haupttäter befinden sich nach wie vor in Haft. Das Gerichtsverfahren wird demnächst eröffnet. Den Tätern wird vorgeworfen, als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung Straftaten begangen zu haben. "Neben Beihilfe zum Sozialversicherungsbetrug werden dem Familienclan Steuerhinterziehung, Verstöße gegen das Zahlungsdienstaufsichtsgesetz und Geldwäsche vorgeworfen," erläutert die Polizeiführerin und Fachgebietsleiterin Hermann die Hintergründe zu dem komplexen Ermittlungen.
Personal und Einstellung von Nachwuchskräften Die Anzahl der Stammbeschäftigten erhöhte sich zum Vorjahr um 50 neue Kolleginnen und Kollegen, so dass das Hauptzollamt aktuell mit knapp 60 in der zweijährigen Ausbildung und im dreijährigen dualen Studium befindlichen Nachwuchskräften nur noch knapp unter 700 Beschäftigte zählt. Auch für den nächsten, in Kürze bevorstehenden Ausbildungs- und Studienbeginn zum 1. September 2026 werden wieder 20 neue Nachwuchskräfte (fünf für den gehobenen Zolldienst des Bundes und 15 für den mittleren Zolldienst des Bundes) beim Ausbildungshauptzollamt Heilbronn eingestellt. Nach dem Auswahlverfahren ist vor dem Auswahlverfahren. Für den Berufsstart zum 1. September 2027 läuft die Bewerbungsfrist noch bis 15. Oktober 2026 für Ausbildungsplätze für die Laufbahn des mittleren Dienstes und für Studienplätze für die Laufbahn des gehobenen Dienstes mit dem Abschluss Bachelor of Laws.
Vertiefte Einblicke in die Berufswelt des Zolls, einem der größten Arbeitgeber des Bundes, bietet das Hauptzollamt Heilbronn allen Jugendlichen, die sich für einen abwechslungsreichen, sicheren und verantwortungsvollen Job interessieren, am 30. Juli 2026 bei dem diesjährigen Schnuppertag an. Gerne dürfen Bewerbungen hierfür bis spätestens 17. Juli 2026 an presse.hza-heilbronn@zoll.bund.de gerichtet werden. Weitere Informationen können auch auf www.zoll-karriere.de oder auf www.zoll.de abgerufen werden.
Einladung zum Tag der offenen Tür
Am 1. August 2026 zwischen 12:00 und 17:00 Uhr findet ein Tag der offenen Tür beim Heilbronner Zoll statt. Diese Festveranstaltung wird als regionale Sonderveranstaltung im Rahmen des Festjahres "75 Jahre Zoll in der Bundesrepublik Deutschland" unter dem Motto "Wir sind der ZOLL - Die Vielfalt der Aufgaben, Menschen und Generationen" in und um die Liegenschaft des Heilbronner Hauptzollamts in der Kastellstraße 53 und der Karl-Marx-Straße 66 stattfinden.
Zusatzinformationen:
Die Jahresbilanz der Zollverwaltung wurde am 12. Mai veröffentlicht und ist unter www.zoll.de abrufbar (Link: https://www.zoll.de/SharedDocs/Broschueren/DE/Die-Zollverwaltung/jahresbericht_2025.html?nn=121266).
Der Zuständigkeitsbezirk des Hauptzollamts Heilbronn erstreckt sich über rund 5.500 Quadratkilometer und umfasst die Stadt- und Landkreise Heilbronn und Ludwigsburg sowie den Hohenlohekreis, den Main-Tauber-Kreis und den Landkreis Schwäbisch Hall. Zusätzlich ist die Kontrolleinheit Verkehrswege seit 1. Januar 2024 für Kontrollen im Rems-Murr-Kreis, dem Landkreis Böblingen, dem nördlichen Teil des Landkreises Esslingen und dem Stadtkreis Stuttgart zuständig. Darüber hinaus ist es zentral für ganz Baden-Württemberg zuständig für Suchverfahren im Rahmen zollrechtlicher Versandverfahren, einschließlich der Inanspruchnahme von Bürgen und der Abgabenerhebung in Suchverfahren, sowie für die Durchführung sogenannter Sonderprüfungen von Unternehmen. Dem Sachgebiet Prüfungsdienst des Hauptzollamts Heilbronn sind außer-dem die Zuständigkeit für Zollprüfungen, Präferenzprüfungen und Außenprüfungen, einschließlich der Überwachungsmaßnahmen für Betriebe aus dem Bezirk des Hauptzollamts Stuttgart übertragen. Im Bereich der Außenwirtschaftsprüfungen und der Marktordnungsprüfungen, einschließlich der Überwachungsmaßnahmen ist der Prüfungsdienst des Heilbronner Hauptzollamts auch originär zuständig für die Bezirke der Hauptzollämter Stuttgart und Ulm. Im Aufgabenbereich Vollstreckung ist das Hauptzollamt Heilbronn auch für Vorgänge aus den Bezirken der Nachbarhauptzollämter Stuttgart und Ulm zuständig und somit für den gesamten württembergischen Landesteil.
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Hauptzollamt Heilbronn
Pressesprecher
Marcel Schröder
Telefon: 07131-8970-1050
Mobil: 0175 / 26 90 512
Fax: 07131/8970-1999
E-Mail: presse.hza-heilbronn@zoll.bund.de
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








