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Alb-Donau-Kreis: Polizei kontrolliert Kraftomnibusse

Zahlreiche Verkehrsverstöße bei Großkontrolle auf der A8 bei Ulm-Seligweiler entdeckt. Über 20 Verstöße bei 31 kontrollierten Bussen festgestellt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Zwischen 9 Uhr und 14 Uhr kontrollierte die Polizei den gewerblichen Personenverkehr auf der A8 bei Seligweiler. Unterstützt wurde das Polizeipräsidium Ulm durch Kräfte des Polizeipräsidiums Reutlingen, Stuttgart, Aalen sowie dem Polizeipräsidium Einsatz. Auch Beamte des Hauptzollamts Ulm, der Bundespolizei sowie Mitarbeiter der Ausländerbehörde des Landratsamts Alb-Donau-Kreis waren vor Ort.

Bei den insgesamt 31 kontrollierten Kraftomnibusse wurden über 20 Verstöße festgestellt. Die Einsatzkräfte stellten in 9 Fällen technische Mängel oder fehlende Sicherheitseinrichtungen sowie 6 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest.

Bei den zum Teil aus dem Ausland stammenden Fahrern wurden über 18.000 Euro an Sicherheitsleistungen erhoben.

Außerdem mussten durch die Ausländerbehörde gegen drei Fahrgäste freiheitsentziehende Maßnahmen wegen dem Verdacht des illegalen Aufenthalts getroffen werden.

Drei Busse wiesen so gravierende Mängel auf, dass sie an Ort und Stelle stillgelegt wurden. An den Bussen wurden u.a. eine durchgerostete Karosserie, eine defekte Bremse sowie an einem Fahrzeug deutliche Risse an der Frontscheibe festgestellt. Die betroffenen Busunternehmen kümmerten sich um die Weiterfahrt ihrer Fahrgäste.

Ein Neunsitzer wurde aus dem Verkehr gezogen, da er mit über 90 Prozent deutlich überladen war. In der Ladung fanden die Beamte größere Mengen an Alkohol und Zigaretten. Der Zoll hat die Ermittlungen wegen steuerrechtlicher Verstöße eingeleitet.

Ein Fahrer hatte in seinem Omnibus sechs Kanister mit jeweils 25 Liter Diesel im Gepäck. Ihn erwartet nun wegen dem Verstoß ebenso eine Nachbesteuerung sowie Ermittlungen durch die Polizei wegen dem Gefahrgutverstoß.

„Bei den heutigen Kontrollen hatten wir eine Beanstandungsquote von rund 50 Prozent. Da zeigt die Erforderlichkeit der Kontrollen. Auch zukünftig werden wir Großkontrollen dieser Art durchführen,“ sagt der polizeiliche Einsatzleiter Bernd Oehlschläger vom Verkehrsdienst Laupheim.

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Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts ohne Autobahnen 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte im Jahr 2023.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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