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Albstadt: Feuerwehreinsatz in Firma

Großeinsatz der Rettungskräfte aufgrund eines möglichen Gefahrgutunfalls in einer Firma in Leinfelden. Alarm löste Gasmeldeanlage aus, keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Leinfelden-Echterdingen (ES): Großeinsatz in Betrieb

Ein umfangreicher Einsatz der Rettungskräfte aufgrund eines möglichen Gefahrgutunfalls ereignete sich am Montagnachmittag in einem Unternehmen in der Maybachstraße in Leinfelden. Wenig später als 15 Uhr wurde ein Alarm der Gasmeldeanlage aufgrund einer erhöhten Acetonkonzentration ausgelöst. Daraufhin wurde die Löschanlage aktiviert und das Firmengebäude mit Kohlendioxid gefüllt. Als die Polizeikräfte eintrafen, waren alle Mitarbeiter bereits evakuiert. In einem Arbeitsraum entdeckten die Feuerwehrkräfte einen Behälter mit flüssigem Aceton, der eine Delle aufwies. Aufgrund dessen wurden weitere Einsatzkräfte, darunter der Gefahrgut-Messzug aus Ostfildern sowie Spezialisten aus Esslingen, hinzugezogen. Ihre Messungen ergaben, dass kein gasförmiges Aceton im Gebäude festgestellt werden konnte. Daraufhin wurde der Behälter von der Feuerwehr nach draußen gebracht und das Gebäude belüftet. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde niemand verletzt. Neben mehreren Streifenwagen waren 79 Feuerwehrleute und 19 Fahrzeuge sowie sieben Rettungsdienstmitarbeiter und vier Fahrzeuge vor Ort. Während des Einsatzes mussten die Straßen im Industriegebiet gesperrt werden. Gegen 17.40 Uhr war der Einsatz beendet. (ms)

Ostfildern (ES): Einbruch in Kindertagesstätte

In eine Kindertagesstätte in der Nellinger Uhlandstraße wurde im Verlauf des Wochenendes eingebrochen. Zwischen Freitag, 15.30 Uhr, und Montag, kurz nach sieben Uhr, gelangte ein unbekannter Täter gewaltsam durch ein Fenster ins Innere. Dort brach er mehrere Schränke auf und erbeutete etwas Bargeld. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Kriminaltechniker wurden zur Spurensicherung vor Ort hinzugezogen. Der Polizeiposten Ostfildern hat die Ermittlungen aufgenommen. (ms)

Nürtingen (ES): Brand von Gebüsch

Die Einsatzkräfte rückten am Montagmittag gegen 12.15 Uhr nach Oberensingen aus. In der Straße An der Aich hatte ein Gebüsch vermutlich aufgrund entsorgter Asche Feuer gefangen. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnten die Flammen schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt. Ob durch den Brand ein Schaden entstanden ist, ist noch unklar. (mr)

Albstadt (ZAK): Mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Nach einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Ebingen musste ein Kind mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Nach den vorliegenden Informationen fuhr der Achtjährige gegen 17.15 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Schmiechastraße und geriet aus unbekanntem Grund ins Schwanken. Dabei geriet er auf die Straße und wurde von einem Honda einer 79-jährigen Frau erfasst, die in derselben Richtung unterwegs war. Mit Verletzungen unbekannten Ausmaßes wurde das Kind in eine Klinik geflogen. Der Sachschaden beträgt insgesamt etwa 6.000 Euro. (mr)

Albstadt (ZAK): Handfeste Auseinandersetzung

Die Polizei wurde am Montagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gerufen. Gegen 20.15 Uhr gerieten etwa 20 Personen in Streit in der Neuweiler Straße in Tailfingen, in der Nähe des Kreisverkehrs mit der Hechinger Straße, woraufhin mehrere Zeugen die Einsatzkräfte alarmierten. Ein Großteil der Kontrahenten flüchtete beim Anblick der Polizei, nachdem es zuvor zu Handgemengen gekommen war. Die Beamten konnten die Situation schließlich beruhigen. Einem Mann wurden Handschellen angelegt, um die Situation zu klären. Die Anwesenden zeigten sich den Einsatzkräften gegenüber fast alle unkooperativ. Nach der Feststellung der Personalien wurden die Personen des Ortes verwiesen. (mr)

Hechingen (ZAK): Motorradfahrer übersehen

Bei einem Verkehrsunfall am Montagabend erlitt ein Motorradfahrer ersten Informationen zufolge leichte Verletzungen. Kurz nach 20.30 Uhr bog eine 42-jährige Frau mit einem Mercedes auf der Bisinger Straße nach links in den Hohenzollernring ab. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden 23-Jährigen auf einer Yamaha. Durch die Kollision stürzte der Mann und verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik. Die nicht mehr fahrbereite Maschine musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr wurde auch wegen ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten zur Unfallstelle gerufen. (mr)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 653 deutlich höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 80. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon entfallen 33.630 (10,97%) auf Unfälle mit Personenschaden, 10.355 (3,38%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 1.733 (0,57%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen 260.926 (85,09%) Unfälle sind Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts gab es 25.663 (8,37%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 (4,42%) Unfälle und auf Autobahnen 3.369 (1,1%) Unfälle. Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6.139 und Leichtverletzte 36.086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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