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Alkoholfahrt in Göppingen, Frau leistet Widerstand

Eine betrunkene Autofahrerin in Göppingen verliert ihren Führerschein, nachdem sie Widerstand gegen die Polizei leistet und diese beleidigt. Ein unbeteiligter Mann mischt sich ein und wird ebenfalls angezeigt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um 21.20 Uhr wurde eine aufmerksame Zeugin auf die betrunkene Frau in der Straße „Am Autohof“ aufmerksam. Nach Angaben der Zeugin parkte die Fahrerin ihren Opel Kombi vor dem Wohngebäude ein und stieg offensichtlich alkoholisiert aus dem Auto aus. Anschließend soll die Frau stark schwankend in ein Wohnhaus gegangen sein. Die alarmierte Polizei kam und begann mit den Ermittlungen bei der Fahrerin. Die 42-jährige Frau befand sich in einem Zimmer und zeigte deutliche Anzeichen von Alkoholeinfluss. Außerdem roch sie stark nach Alkohol. Die Frau verweigerte einen Atemalkoholtest und musste daher zur Blutentnahme auf die Polizeiwache gebracht werden. Dies stieß bei ihr offenbar auf Unmut. Die 42-Jährige leistete Widerstand gegen die Maßnahme und beleidigte die Einsatzkräfte. Ein 35-Jähriger wurde auf das Geschehen aufmerksam und mischte sich lautstark ein. Er beruhigte sich nicht und griff sogar körperlich die Einsatzkräfte an. Diese brachten ihn zu Boden, wobei er sich leicht verletzte. Die Verletzung wurde vom Rettungsdienst begutachtet, eine Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Erst danach zeigte der Mann Einsicht und durfte nach Hause gehen. Anders erging es der 42-Jährigen. Sie setzte ihren gewaltsamen Widerstand gegen die Einsatzkräfte auf der Dienststelle fort. Schließlich konnte die Blutentnahme durch einen Arzt durchgeführt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ihr Führerschein beschlagnahmt. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Neben dem Verdacht der Trunkenheitsfahrt muss sich die 42-Jährige nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Auch der 35-Jährige wird wegen Widerstand angezeigt. Aufgrund ihres psychischen Ausnahmezustands wurde die Frau in eine Spezialklinik eingewiesen.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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