Unbekannte Täter verursachten Einbrüche in zwei Häusern, stehlen Schmuck und Uhren im Wert von 20.000 Euro. Polizei bittet um Hinweise.
Altenbach: Einbrüche in Schriesheim verursachen hohen Schaden

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Donnerstag gab es zwei Einbrüche in Schriesheim.
Ein bisher unbekannter Täter verschaffte sich zwischen 15:30 Uhr und 19:30 Uhr Zugang zu einem Einfamilienhaus im Schlittweg. Dazu wurde die Glasscheibe der Terrassentür eingeschlagen, um den Zugang zum Inneren des Hauses zu ermöglichen. Anschließend durchsuchten die Unbekannten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und stahlen Diebesgut im geschätzten Wert von etwa 20.000 Euro. Das gestohlene Gut umfasste Goldschmuck und Uhren.
Zwischen 17:15 Uhr und 20:30 Uhr kam es im Abtsweg im Stadtteil Altenbach zu einem weiteren Einbruch in ein Wohnhaus. Die derzeit unbekannte Täterschaft schlug das bodentiefe Wohnzimmerfenster auf der Rückseite des Gebäudes ein und drang so in das Gebäude ein. Nachdem sie sich Bargeld und Uhren angeeignet hatten, verließen die Unbekannten schließlich das Gebäude durch einen Nebenausgang in unbekannte Richtung.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den Einbrüchen aufgrund ihrer örtlichen und zeitlichen Nähe gibt, wird derzeit von den laufenden Ermittlungen des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg überprüft.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder sachdienliche Informationen zu den Einbrüchen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 an das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon zu wenden.
Die Polizei empfiehlt allgemein zum Thema Einbruch:
Sie können einen kostenlosen Beratungstermin mit dem Team der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Mannheim vereinbaren.
Weitere Tipps und Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de und www.k-einbruch.de.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 316 auf 432 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








