Führerschein beschlagnahmt nach verbotenem Rennen in Reutlingen. Zeugenaufruf für gefährdete Personen.
Altenriet: Motorradfahrer ermittelt

Reutlingen (ost)
Fahrer von Motorrad verliert Führerschein (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Reutlingen ermittelt gegen einen 20-jährigen Mann wegen des Verdachts auf ein verbotenes Autorennen, nachdem er am Freitagabend in der Innenstadt von Reutlingen durch seine grob rücksichtslose Fahrweise auffiel. Gegen 20 Uhr beobachtete eine Polizeistreife den jungen Mann, als er in der Straße Am Echazufer an mehreren wartenden Fahrzeugen an einer roten Ampel vorbeifuhr. Anschließend beschleunigte der Fahrer sein KTM-Motorrad und führte einen „Wheelie“ durch. Trotz erheblicher Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit fuhr er weiter in Richtung Stadthalle. Die Polizeistreife konnte das Motorrad an der Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße/Eberhardstraße einholen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des 20-Jährigen eingezogen. Zeugen, die durch die riskante Fahrweise des Motorradfahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07121/942-3333 beim Polizeirevier Reutlingen zu melden.
Reutlingen (RT): Betrunkener Radfahrer stürzt und beleidigt Polizisten
Ein 31-jähriger Mann sieht mehreren Anzeigen entgegen, nachdem er betrunken Fahrrad gefahren ist. Eine Zeugin bemerkte am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr in der Burkhardt-Weber-Straße den unsicheren Radfahrer, der schließlich stürzte. Kurz darauf wurde er von einer Polizeistreife gefunden. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch, was ein Atemalkoholtest mit über zwei Promille bestätigte. Während des Transports zum Polizeirevier beleidigte er die Beamten mit unsagbaren Worten. Der 31-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und wurde anschließend in Gewahrsam genommen.
Kirchheim unter Teck (ES): Radfahrerin bei Verkehrsunfall verletzt
Eine 59-jährige Radfahrerin erlitt schwere Verletzungen bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag in der Stuttgarter Straße. Gegen 17 Uhr fuhr der 18-jährige Fahrer eines VW Touran die Stuttgarter Straße in Richtung Wendlingen. Kurz vor dem Kreisverkehr Stuttgarter Straße/Hesse-Straße streifte er mit seinem rechten Außenspiegel die 59-jährige Radfahrerin, die mit ihrem Pedelec auf dem Fahrradschutzstreifen unterwegs war. Dadurch verlor die Radfahrerin die Kontrolle und stürzte auf die Straße. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie ins Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsdelikten in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die Schwerverletzten 6139 und die Leichtverletzten 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








