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Althengstett: Feuerwehr bekämpft Bodenfeuer und Waldbrand in Hanglage

Ein Bodenfeuer mit beginnendem Waldbrand löste einen größeren Feuerwehreinsatz aus. Rund 65 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen waren im Einsatz.

Foto: KFV Calw
Foto: Presseportal.de

Nagold (ost)

Nagold. Ein Bodenfeuer in Hanglage, das zu einem beginnenden Waldbrand führte, löste am Donnerstagabend einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr Nagold aus. Um 17:41 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Aufgrund der Hanglage, der hohen Temperaturen und der schnellen Ausbreitung des Feuers bergaufwärts war eine große Anzahl an Personal erforderlich.

Insgesamt waren etwa 65 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen im Einsatz. Die betroffene Fläche betrug ungefähr 200 Quadratmeter. Zur Bekämpfung des Brandes wurden drei C-Rohre eingesetzt. Es wurden etwa 20.000 Liter Löschwasser benötigt, das von einem Hydranten geliefert wurde, um den Brand vollständig zu löschen.

Nach der eigentlichen Brandbekämpfung mussten noch vorhandene Glutnester gezielt gelöscht werden. Dabei wurden unter anderem vier Löschrucksäcke verwendet. Um mögliche Wärmequellen zu finden und ein erneutes Aufflammen zu verhindern, überprüften die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera.

Unter der Leitung von Jörg Burkhardt, dem Kommandanten der Feuerwehr Nagold, wurde die Brandbekämpfung koordiniert. Kreisbrandmeister Andre Weiß war ebenfalls vor Ort und unterstützte die Einsatzleitung.

Zur Erkundung und Überwachung aus der Luft wurde außerdem die Drohneneinheit des Landkreises Calw, bereitgestellt durch die Feuerwehr Althengstett, eingesetzt. Mit Hilfe der Wärmebildkamera der Drohne wurde die Brandfläche aus der Luft überwacht.

An dem Einsatz waren die Feuerwehren aus Nagold und Althengstett sowie die Feuerwehr Bad Wildbad mit dem Fachberater Presse beteiligt. Zudem war eine Streife der Polizei vor Ort.

Während des laufenden Einsatzes ergab sich eine zusätzliche Herausforderung: Die Feuerwehr Nagold wurde parallel zu einem weiteren Einsatz zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Dieser Einsatz konnte mit den verfügbaren Kräften der Feuerwehr übernommen werden.

Quelle: Presseportal

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