Eine 82-jährige Seniorin wurde Opfer eines Einbruchs in Aulendorf. Der Täter entkam trotz Fahndung, die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Altshausen: Einbruch bei Seniorin

Aulendorf (ost)
Am Mittwoch, gegen 12:30 Uhr, gab es in Aulendorf einen ungewöhnlichen Vorfall. Ein fremder Mann läutete an der Tür der 82-jährigen Seniorin im Ahornweg und bat darum, die Toilette benutzen zu dürfen. Nachdem die Seniorin dem Mann Zutritt gewährte, stellte sich schnell heraus, dass seine Absichten alles andere als harmlos waren. Nachdem der Mann eine Weile auf der Toilette verbracht hatte, ohne herauszukommen, forderte die Seniorin ihn auf, das Haus zu verlassen. Anstatt dieser Bitte nachzukommen, begab sich der Mann ins Wohnzimmer, wo er trotz der Anwesenheit der Hausbesitzerin verschiedene Schränke und Kommoden durchsuchte. Trotz mehrfacher Aufforderungen, das Haus zu verlassen, sperrte der Täter die 82-Jährige im Wohnzimmer ein. Hier schaffte es die Seniorin, über den Notruf die Polizei zu verständigen, während sich der Täter noch im Haus aufhielt. Die unverzüglich eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief ergebnislos. Der Mann war etwa 170 cm groß und trug ein grünes Oberteil.
Die Polizei bittet nun Zeugen, die zur fraglichen Zeit im Ahornweg in Aulendorf verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, sich beim Polizeiposten Altshausen unter der Telefonnummer 07584/9217-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männliche Verdächtige, 87 weibliche Verdächtige und 316 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 381, wobei 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige waren. 165 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige. 211 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








