Am Montagabend (2. November) sollen zehn Personen nach einem Streit um eine Zigarette Reizstoff eingesetzt und den Verletzten bedroht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter 0721 – 120160 entgegen.
Angriff auf 18-Jährigen am Bahnhof Hockenheim

Hockenheim (ost)
Am Abend des Montags (2. November) soll am Bahnhof Hockenheim eine Gruppe von zehn Personen einen 18-Jährigen attackiert und bedroht haben. Die Tatverdächtigen befinden sich auf der Flucht.
Nach ersten Erkenntnissen befand sich der geschädigte 18-Jährige gegen 19 Uhr gemeinsam mit seiner Begleiterin am Bahnsteig 2 des Bahnhofs Hockenheim. Dort sollen ihn drei bisher unbekannte männliche Personen angesprochen und um eine Zigarette gebeten haben. Als der Geschädigte dies verneinte, soll zwischen ihm und den drei Unbekannten ein verbaler Streit entstanden sein. Danach soll das Trio den Bahnhof verlassen haben, kurz darauf aber mit sieben weiteren männlichen Begleitern über die Gleise zurückgekommen sein.
In der Folge soll die zehnköpfige Gruppe den 18-Jährigen körperlich attackiert und mit Reizstoff besprüht haben. Dabei soll er verletzt worden sein. Später soll der Geschädigte bedroht worden sein. Danach sollen die zehn unbekannten Tatverdächtigen über die Gleise geflohen sein.
Eine umgehend von Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Ein alarmierter Rettungsdienst brachte den Geschädigten in ein Krankenhaus. Die Täter werden als zwischen 14 und 18 Jahre alt und mit südländischem Phänotyp beschrieben. Zur Tatzeit soll einer der Tatverdächtigen eine schwarze Jacke ohne Ärmel getragen haben. Ein anderer soll einen dunkelgrünen Pullover angehabt haben.
Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen des Vorfalls. Wer sachdienliche Hinweise zum Tathergang und/oder zur Täterschaft geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 – 120160 zu melden. Hinweise werden auch von jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 315 im Jahr 2022 auf 338 im Jahr 2023. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 304 auf 312. Zugleich nahm die Zahl der Tatverdächtigen von 381 auf 402 zu: 2022 waren 345 männlich und 36 weiblich, 2023 waren es 363 männliche und 39 weibliche Tatverdächtige. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 165 auf 211. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland – 132 mehr als Baden-Württemberg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








