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Angriff auf 69-Jährigen an Haltestelle in Heidelberg

Ein 42-Jähriger soll ihm am 4. November 2026 nach einer abgelehnten Bitte um Geld und Zigaretten fünfmal ins Gesicht geschlagen haben. Polizisten nahmen ihn in einer Straßenbahn fest.

Foto: Depositphotos

Heidelberg (ost)

Am Abend des Mittwochs, 4. November 2026, ereignete sich gegen 18:20 Uhr eine Körperverletzung an der Haltestelle Rohrbach Süd in der Karlsruher Straße im Heidelberger Stadtteil Rohrbach. Dabei soll ein 42 Jahre alter Mann einem ihm zuvor unbekannten 69-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen haben.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge bat der 42-Jährige den 69-Jährigen an der Haltestelle um Zigaretten und Geld. Nachdem der Ältere dies abgelehnt hatte, versetzte ihm der Tatverdächtige insgesamt fünf Faustschläge ins Gesicht. Ein Bekannter des Opfers schritt daraufhin ein und drängte den Mann zur Seite. Der Tatverdächtige ging weg und nahm die nächste Straßenbahn in Richtung Heidelberg-Zentrum. Während der Abfahrt streckte er dem 69-Jährigen aus der Straßenbahn noch den Mittelfinger entgegen.

Anhand der Personenbeschreibung entdeckte eine alarmierte Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Heidelberg-Süd den Tatverdächtigen an der Haltestelle Rohrbach Markt in der Straßenbahn und nahm ihn vorläufig fest. Bei seiner Festnahme stellten die Beamten eine geringe Menge Amphetamin bei ihm sicher. Der Mann war außerdem alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von etwa 0,7 Promille an.

Der 69-Jährige erlitt durch die Schläge Verletzungen und wurde zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Der 42-Jährige muss sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Das Polizeirevier Heidelberg-Süd ermittelt weiterhin.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

In Baden-Württemberg wurden 2023 insgesamt 37.873 Drogendelikte registriert, 5,4 % weniger als 2022 mit 40.049 Fällen. Die Zahl der aufgeklärten Fälle sank von 36.787 auf 34.877, die der Tatverdächtigen von 32.420 auf 30.714. Unter den Tatverdächtigen waren 2023 insgesamt 26.963 Männer und 3.751 Frauen; 2022 waren es 28.389 Männer und 4.031 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg dagegen von 10.727 auf 11.419. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen die meisten Drogendelikte in Deutschland und damit fast doppelt so viele wie Baden-Württemberg.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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