Zwei Männer attackierten Kontrolleure mit Pfefferspray und flüchteten unerkannt. Polizei bittet um Hinweise.
Angriff auf Fahrkartenkontrolleure in Pforzheim

Pforzheim (ost)
Zwei unbekannte Männer griffen am Freitagmittag in der Innenstadt von Pforzheim zwei Fahrkartenkontrolleure an und sprühten ihnen Pfefferspray ins Gesicht.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollten drei Kontrolleure gegen 12.30 Uhr an der Bushaltestelle Am Waisenhausplatz in einen Linienbus der Linie 1 einsteigen. Zwei Männer flüchteten aus dem Bus, um einer Kontrolle zu entgehen. Dabei stießen sie das Kontrollpersonal um, das vor den Türen stand und zu Boden fiel. Einer der Kontrolleure hielt einen der Flüchtenden am Bein fest. Um sich zu befreien, schlug er dem Mann ins Gesicht. Der zweite Angreifer kam dazu und sprühte mehrmals Pfefferspray in Richtung der Kontrolleure.
Beide Fahrkartenprüfer wurden bei dem Vorfall leicht verletzt und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Täter konnten unerkannt in Richtung des Kongresszentrums fliehen. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.
Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Erster Täter: männlich, ca. 19 Jahre alt, 1,75 m groß, schlank, lockiges dunkles Haar, dunkles Oberteil, Jogginghose, arabisches Aussehen.
Zweiter Täter: ebenfalls männlich, etwa 19 Jahre alt, weißer Pullover, helle Weste, Jogginghose, arabisches Aussehen.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Verdächtigen haben, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Melanie Konrad, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








